„Presse“-Podiumsdiskussion: Wie viel KI verträgt das Recht?
Themen wie technologische Sicherheit in Europa und die Rolle des europäischen Mittelstands im globalen KI-Technologiewettlauf standen im Fokus bei der Veranstaltung am 4. Juni 2025. „Die Presse“ hatte zur Podiumsdiskussion zur Verwendung von generativer KI im Rechtsbereich geladen. Rund 300 Zuseher:innen verfolgten die Diskussion online und in den Räumlichkeiten der „Presse“.
Was muss KI leisten, um für Jurist:innen relevant zu sein? Welche Kenntnisse brauchen Rechtsanwender:innen, um die KI-Tools effektiv zu nutzen? Wie kann Datensicherheit gewährleistet werden? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Technologie trifft Justitia: Wie viel KI verträgt das Recht?“, zu der „Die Presse“ Anfang Juni geladen hatte. Rund 300 Interessierte waren online und vor Ort in der Club Lounge der „Presse“ bei der Diskussion dabei. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Köttritsch, Ressortleiter Management und Karriere bei der „Presse“.
Exklusiver Blick in die Entwicklung von Genjus KI
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Zukunft der rechtsberatenden Berufe im Zusammenspiel mit der KI. Vier Expert:innen diskutierten über die Potenziale, Herausforderungen und Perspektiven der generativen KI in der Rechtsbranche aus Sicht der Verlage, der Technologieanbieter sowie der Rechtsanwender:innen selbst. Teilgenommen haben Leif-Nissen Lundbæk von Noxtua, Lukas Treichl von Freshfields, Carina Zehetmaier von pAIper.one und Wolfgang Pichler vom MANZ Verlag.
Der Chief Evangelist bei MANZ gab einen exklusiven Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung des innovativen KI-gestützten Rechercheassistenten MANZ Genjus KI – von der ersten Idee bis zur Marktreife. Im Anschluss wurden zentrale Funktionen des Tools vorgestellt und Fragen aus dem Chat beantwortet.
Klar wurde: Die Tätigkeit der Rechtsanwender:innen verändert sich, aber der Mensch bleibt im Zentrum. Generative KI-Tools sind wertvolle Unterstützung, jedoch braucht es eine kritische Prüfung der Ergebnisse. Deshalb gilt: Quellen kontrollieren, Inhalte redigieren und Verantwortung übernehmen.
Bearbeiteter Beitrag aus der Printausgabe der Zeitschrift RECHTaktuell – hier im ePaper nachzulesen.