Neue Doppelspitze für Wiener Insolvenzrechtstag 2025
Nach einem Jahr Pause wurde Ende März 2025 der traditionelle Wiener Insolvenzrechtstag abgehalten. Und das unter einer Doppelspitze: Die Tagungsleitung übernahmen Andreas Konecny und Romana Weber-Wilfert.
Ein voller Erfolg war der Wiener Insolvenzrechtstag 2025, mehr als 80 Teilnehmende lauschten den spannenden Vorträgen im DoubleTree by Hilton in der Schönbrunner Schlossallee. „Der Insolvenzrechtstag ist ein Klassiker unter unseren zivilrechtlichen Tagungen“, sagt Rechtsakademie-Produktmanagerin Christine Viski Hanka.
Seit 2025 verstärkt Romana Weber-Wilfert die Tagungsleitung. Die Rechtsanwältin und Insolvenzverwalterin erläuterte gemeinsam mit der Insolvenzrichterin Christa Puschmann „Aktuelles zum Sanierungsplan“. Die aktuelle Judikatur im Insolvenz- und Restrukturierungsrecht wiederum besprach Tagungsleitungskollege Andreas Konecny.
Von EKEG bis Prozessfinanzierung
Ein Update zum Eigenkapitalersatz-Gesetz gab Markus Fellner. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig klare rechtliche Rahmenbedingungen für die Behandlung nachrangiger Finanzierungen und eigenkapitalersetzender Leistungen im Insolvenzfall sind“, so der Wiener Rechtsanwalt.
Um „Wege zur Prozessfinanzierung“ ging es im Vortrag von Alice Fremuth-Wolf. Die Autorin im Zivilverfahrensrecht leitet Österreich und die CEE-Region beim Legal-Finance-Anbieter Nivalion. Über das Thema der Gewinnausschüttung in der Krise referierte Jörg Zehetner, Rechtsanwalt in Wien und Honorarprofessor der Universität Salzburg. Wie sind Haftungen beim Immobilienverkauf in der Insolvenz zu vermeiden? Diese Frage beantwortete Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Clemens Richter.
Christine Viski Hanka: „Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung – wir freuen uns schon auf den Wiener Insolvenzrechtstag 2026!“
Bearbeiteter Beitrag aus der Printausgabe der Zeitschrift RECHTaktuell – hier im ePaper nachzulesen.