Juristenverband: Gamechanger Künstliche Intelligenz
Bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Räumlichkeiten im Dachgeschoß des Juridicums. Der Juristenverband hatte zur Podiumsdiskussion über die Zukunft juristischen Arbeitens geladen. Unter den Diskutanten: MANZ-Chief-Evangelist Wolfgang Pichler.
Welche Aufgaben werden durch die neuen technologischen Möglichkeiten erleichtert oder gar ersetzt? Welche Kompetenzen und Qualifikationen sind für den Erfolg in einer digitalisierten Rechtswelt entscheidend? Und wie verändert sich dadurch die Beziehung zwischen Mandant:innen und Jurist:innen?
Diese und weitere Fragen behandelten die Gesprächspartner einer Podiumsdiskussion, zu der der Juristenverband Ende März 2025 geladen hatte. Titel: „Rechtsberufe im Wandel: Technologie, Trends und die Zukunft des juristischen Arbeitens“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Žiga Škorjanc, Universitätsassistent am Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien.
Rechtsfragen zu KI-Rechtsrecherche & Legal Chatbot
Eine wesentliche Rolle in der Diskussion spielten KI-unterstützte Recherchemodelle und Weiterentwicklungen bei generativen Sprachmodellen. Ein Bereich, in dem MANZ mit Genjus KI, dem KI-basierten Assistenten für die Rechtsrecherche, bereits zahlreiche Erfahrungen gesammelt hat.
„Das Interesse an der Veranstaltung war enorm“, berichtet Wolfgang Pichler. „Viele verstehen die neuen Technologien als Gamechangerinnen in der Rechtswelt.“ KI-Produkte würden in Zukunft immer zielgruppenspezifischer.
Der Chief Evangelist bei MANZ beleuchtete die rechtliche Seite von KI-Rechtsrecherche und Legal Chatbots – von der KI-Verordnung über standesrechtliche Fragen bis zum Urheberrecht. Mit Bezug auf letzteres versichert er: „Wir bei MANZ trainieren nicht mit den Inhalten unserer Autor:innen. Und für die Recherche nutzen wir ausschließlich Inhalte, deren Rechte bei uns liegen.“
Bearbeiteter Beitrag aus der Printausgabe der Zeitschrift RECHTaktuell – hier im ePaper nachzulesen.