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ZEITSCHRIFTENREDAKTEURIN – KATHARINA HNATEK-PETRAK

Ja-Sage-Kultur

Seit 20 Jahren ist Katharina Hnatek-Petrak als Verlagsredakteurin für MANZ tätig. Ihre Aufgabe sieht sie darin, den Redaktions- und Autorenteams der jeweiligen Fachzeitschriften das Leben leichter zu machen.

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Katharina Hnatek-Petrak
© Severin Wurnig
KATHARINA HNATEK-PETRAK
Zeitschriftenredakteurin
Redaktion
MANZ
Datum
01. Juni 2026

Seit September 2006 sind Sie Verlagsredakteurin bei MANZ. Wie sind Sie zum Verlag gestoßen?

Ich würde sagen, der Job hat mich gefunden. Schließlich habe ich vor meinem Jus-Studium einige Semester Germanistik studiert. Bis heute lese ich viel, entsprechend gern arbeite ich mit Texten.

Vor 20 Jahren habe ich als Mitarbeiterin des Kuratoriums für Verkehrssicherheit die Zeitschrift für Verkehrsrecht ZVR mitbetreut. Dadurch hatte ich beruflich mit Markus Schrom, dem Leiter der Zeitschriftenredaktion bei MANZ, zu tun. Als er auf der Suche nach einer Redakteurin war, habe ich mich bei MANZ beworben.

„Ich bin für alle Anfragen offen, die den Redaktions- und Autorenteams unserer Zeitschriften das Leben leichter machen.“ 

KATHARINA HNATEK-PETRAK, MANZ

Wie sieht Ihr Tätigkeitsbereich aus?

Derzeit betreue ich die Österreichische Jurist:innenzeitung ÖJZ gemeinsam mit dem Österreichischen Juristischen Archiv ÖJA, die Österreichische Zeitschrift für Pflegerecht ÖZPR, die bereits erwähnte ZVR sowie – interimistisch – die Österreichische Notariatszeitung. In Summe sind das an die 40 Ausgaben im Jahr.

Die Fachredaktion setzt die Themen, die Autorinnen und Autoren liefern die Inhalte. Ich bin bei Redaktionssitzungen dabei und unterstütze bei organisatorischen Belangen bzw. bin die Drehscheibe zum Verlag in der Produktionsphase. Unter anderem achte ich darauf, dass die eingelangten Manuskripte den Formatvorlagen entsprechen, wobei auch die Erfordernisse der RDB mitgedacht werden müssen.

Darüber hinaus bin ich für alle Anfragen offen, die den Redaktions- und Autorenteams das Leben leichter machen. Was das angeht, pflege ich eine Ja-Sage-Kultur.

Sind Sie nach zwei Jahrzehnten immer noch mit Spaß bei der Sache?

Definitiv. Mein Zeitschriftenportfolio hat sich mit der Zeit verändert. Die Arbeit ist fordernd, aber auch bunt. Ich habe viel mit Menschen zu tun, bin mit unterschiedlichen Themen und Stilen konfrontiert. Ob nun die Helmpflicht für E-Scooter in der ZVR behandelt wird, ob es in der ÖJZ um Hass im Netz geht oder in der ÖZPR um Haftungsfragen in der Pflege – wir sind stets am Puls der Zeit.

Besonders schätze ich MANZ als Arbeitgeber. Der Verlag fördert Eigenverantwortung und schafft entsprechende Freiräume.

Ich nehme auch die Freizeitangebote wahr und freue mich immer schon auf die wöchentliche Yoga-Einheit. Wahrscheinlich bietet es ein seltsames Bild, wenn wir in Flipflops mit der Yogamatte unterm Arm im Verlagshaus unterwegs sind.

Sie haben sich eingangs als leidenschaftliche Leserin geoutet. Womit bringen Sie noch gern Ihre Freizeit zu?

Privat lese ich viel US-amerikanische Belletristik von Jonathan Franzen bis T. C. Boyle. Selbst bei unseren Abenteuerreisen habe ich Bücher im Gepäck.

Im Vorjahr sind wir als Familie mit zwei Jeeps und mit Zelt durchs australische Outback gefahren. Solche Reisen haben bei uns Tradition: Schon als die heute erwachsenen Kinder im Kindergarten waren, sind wir mit ihnen im Wohnmobil einen Monat durch Neuseeland gereist.

Sie suchen eine neue Herausforderung? Im Karrierebereich lesen Sie die aktuell offenen Job-Ausschreibungen.

Sie möchten einen Einblick in unsere Abteilungen erlangen? Lernen Sie uns und einige unserer Mitarbeiter:innen besser kennen und werfen sie einen Blick auf unsere Videoportraits.

RECHTaktuell 02/2026