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UNTERNEHMENSJURISTIN - BARBARA LEHNER-LAIMER

Die Architektin des Rechts 

Seit 2018 ist Barbara Lehner-Laimer Unternehmensjuristin bei MANZ. Hier beschäftigt sie sich mit Themen rund um künstliche Intelligenz und der Zukunft des Rechts. 

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Barbara Lehner-Laimer
© studiolehner
BARBARA LEHNER-LAIMER
Unternehmensjuristin
Redaktion
MANZ
Datum
30. März 2026

Wie sind Sie zu MANZ gekommen?

Ich bin 2018 zu MANZ gekommen, in einer Phase, in der sich das europäische Rechtgefüge durch die Datenschutzgrundverordnung neu ordnete. Dieses Momentum hat mich angezogen: Ein Verlag mit großer Tradition, der zugleich bereit war, sich inmitten regulatorischer Disruption strategisch neu auszurichten. Seither hat sich mein Aufgabenfeld kontinuierlich verbreitert, vom Lauterkeits- und Markenrecht bis zum Urheberrecht. Ein Kernbereich für den Verlag, der täglich mit der Lizenzierung von geistigen Inhalten arbeitet. Gerade jetzt erleben wir durch die EU-Initiativen in Europa einen regelrechten Innovationsschub und es entstehen neue europäische Rechtsrahmen, die Unternehmen substanziell fordern. Wie etwa die KI-Verordnung, die den Übergang in ein neues technologisches Zeitalter markiert. Genau diese Dynamik macht die Arbeit für MANZ so spannend: Wir bewegen uns an einer Schnittstelle, an der Recht, Technologie und gesellschaftliche Transformation aufeinandertreffen und gestalten aktiv mit, wie sich die europäischen Leitlinien der kommenden Jahre formen.

„Jurist:innen gestalten heute nicht nur Recht, sondern Zukunft als strategische Architekt:innen für eine verantwortungsvolle digitale Welt.“ 

BARBARA LEHNER-LAIMER, MANZ

Wie ist es, Unternehmensjuristin in einem Unternehmen voller Jurist:innen zu sein?

Es ist ein intellektuell äußerst stimulierendes Umfeld. MANZ vereint juristische Expertise auf höchstem Niveau und das schafft eine Arbeitskultur, in der präzise Argumentation und strategisches Denken selbstverständlich sind. Meine Rolle sehe ich darin, aus unterschiedlichen Perspektiven eine klare Linie zu formen, Entscheidungen zu priorisieren und Impulse zu setzen, die das Unternehmen strategisch voranbringen.

Wie wird Künstliche Intelligenz die juristische Arbeitsweise verändern?

KI wird die juristische Arbeitsweise tiefgreifend verändern, weniger durch spektakuläre Umbrüche, sondern durch eine kontinuierliche Verlagerung von Routine zu hochqualitativer strategischer Arbeit. Recherche, Auswertung und Standarddokumente werden in hohem Tempo automatisiert. Der eigentliche Wert entsteht dort, wo Jurist:innen Expertise, Urteilskraft und Verantwortungsbewusstsein einbringen.

MANZ verfolgt diese Entwicklung sehr bewusst und gestaltet sie aktiv mit. Unsere Lösungen MANZ Noxtua und MANZ GENJUS KI zeigen, wie intelligente Systeme juristische Arbeit präziser, schneller und zugleich sicherer machen. KI liefert Rechenkraft und Mustererkennung, aber wir liefern die normative Orientierung. Genau diese Kombination macht den Berufsalltag nicht nur effizienter, sondern vor allem wirksamer.

Was gefällt Ihnen besonders an MANZ?

MANZ ist für mich eine seltene Verbindung aus historischer Substanz und technologischer Schlagkraft. MANZ ist ein hochmodernes Unternehmen am Puls der Zeit, das regulatorische Innovationen nicht nur beobachtet, sondern aktiv vorantreibt. Dieses Umfeld öffnet Räume für neues Denken und schafft die Grundlage dafür, dass echte Orientierung entsteht, für die Branche und für die Zukunft des Rechts.

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RECHTaktuell 02/2026