RDB: Auf in die nächsten 40 Jahre!
Die RDB Rechtsdatenbank begeht ihren 40er. Zur Feier dieses Jubiläums trafen langjährige Wegbegleiter:innen über den Dächern Wiens zusammen.
Um ein Kind großzuziehen, braucht man ein Dorf – so lautet ein afrikanisches Sprichwort, das Susanne Stein-Pressl, geschäftsführende Gesellschafterin von MANZ, anlässlich der Feier für die RDB zitierte. Die Rechtsdatenbank ist längst den Kinderschuhen entwachsen. Die Party über den Dächern Wiens bot dennoch Gelegenheit, manch launige Anekdote aus der Anfangszeit Revue passieren zu lassen.
Da war etwa die Putzkraft, die über eine Steckerleiste stolperte und so einen aufwendigen und langwierigen Indexierungslauf stoppte. Oder der Mitarbeiter, der – der damaligen Start-up-Kultur entsprechend – nach getanem Tagewerk gerade unter dem Tisch schlief, als externe Gäste durch die Büros geführt wurden.
Das RDB-„Dorf“ feiert
Das erwähnte „Dorf“: Die Autor:innen, Redakteur:innen, Software-Entwickler:innen, IT-Techniker:innen, Schulungsexpert:innen und viele andere mehr, die im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte mit ihrem Engagement zum Erfolg der Rechtsdatenbank beitrugen. „Ihnen allen gelten mein herzlicher Dank und meine besten Wünsche“, so Stein-Pressl. Besonders freute sich die MANZ-Gesellschafterin darüber, dass auch die Mitarbeitenden der ersten Stunde bei der Feier zugegen waren.
Diese fand in der Rooftop Bar des Stadthotels Radisson Red am Donaukanal statt. Mit dem Blick über die Dächer Wiens öffnete sich auch jener auf die Zukunft der digitalen Rechtsinformation.
Mit dabei waren nebst den MANZ-Mitarbeitenden zahlreiche Autor:innen, Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Wegbegleiter:innen des Verlags und der Rechtsdatenbank, darunter Vertreter:innen von Partnerverlagen wie Jan Sramek Verlag, Kitzler Verlag/Finanzverlag sowie des Österreichischen Verbands der Immobilienwirtschaft ÖVI. Mittlerweile bereichern die hochwertigen Inhalte von 40 Partnerverlagen das RDB-Angebot.
„KI eröffnet neue Möglichkeiten, juristische Inhalte zu finden und für konkrete Fragestellungen nutzbar zu machen.“
SUSANNE STEIN-PRESSL, MANZ
Von Genjus KI bis MANZ-Noxtua
Was mit ersten Datenbankabfragen begann, entwickelte sich zu einer umfassenden Recherche-Plattform mit mehr als 3,5 Millionen Dokumenten. Monatlich werden im Schnitt rund 4 Millionen Suchabfragen getätigt.
„Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, juristische Inhalte nicht nur schneller zu finden, sondern auch einzuordnen, miteinander zu verknüpfen und für konkrete Fragestellungen nutzbar zu machen“, weiß Stein-Pressl. Mit Genjus KI hat MANZ bereits ein Produkt auf Basis generativer KI etabliert. Mit MANZ-Noxtua steht nun seit kurzem auch ein umfassender Legal AI Workspace zur Verfügung.
Bearbeiteter und gekürzter Beitrag aus der Printausgabe der Zeitschrift RECHTaktuell – hier im ePaper nachzulesen. Als Jubiläumsangebot gibt es bis Jahresende 40 Prozent Rabatt beim Neuabschluss eines RDB-Abonnements.