Das liechtensteinische Personen- und Gesellschaftsrecht im Festgewand
Am 20. Jänner 2026 jährte sich die Kundmachung des liechtensteinischen Personen- und Gesellschaftsrecht (PGR) zum hundertsten Mal. Das Personen- und Gesellschaftsrecht hat die wirtschaftliche Entwicklung des Fürstentums in einem Maße beeinflusst, wie kaum ein anderes Gesetz zuvor. Aus diesem Anlass wurde das Gesetz mit einer Festschrift geehrt.
In den Sitz des Innenministeriums, ins klassizistische Palais Modena in der Herrengasse im ersten Wiener Gemeindebezirk, luden MANZ und die Universität Wien zur Buchpräsentation. Anlass dafür war eine Neuerscheinung zum Verfassungsrecht.
Als Gastgeber begrüßte Mathias Vogl, Leiter der Sektion III (Recht) im Innenministerium, die Gäste, darunter den ehemaligen VwGH-Präsidenten Clemens Jabloner. MANZ-Programmmanagerin Mirjam Zierl würdigte in ihren einleitenden Worten die Leistung der Autoren und bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Autorenquartett
Die Inhalte des Buchs wurden von den Autoren selbst in Kurzvorträgen vorgestellt. Spannende Einblicke in die Ergebnisse seines Forschens und Schreibens gab das Autorenquartett Gerhard Strejcek, außerordentlicher Professor am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien, Christoph Turecek, Forschungs- und Lehrbeauftragter der Universität Wien, Maximilian Scheuch, wissenschaftlicher Mitarbeiter (prae doc) am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, und Stephan Schimek, ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut.
Das rund 400 Seiten fassende Lehrbuch bietet eine kompakte und zugleich fundierte Einführung in zentrale Fragen des vergleichenden Verfassungsrechts. Mit dem Buch sollen anhand ausgewählter Rechtsordnungen unterschiedliche Herangehensweisen zur Lösung verfassungsrechtlicher Fragestellungen aufgezeigt werden.
Bearbeiteter Beitrag aus der Printausgabe der Zeitschrift RECHTaktuell – hier im ePaper nachzulesen. Das Werk „Verfassungsrecht im Vergleich“ können Sie im MANZ-Webshop bestellen.