MANZ-Zeitschriften als E-Paper: Digitaler Blätterwald
Rund 180 Zeitschriftenausgaben produziert der MANZ Verlag alljährlich. Nunmehr stehen diese auch digital zur Verfügung. Das ermöglicht praktische Zusatzfeatures.
Beständig ausgebaut und optimiert wird das digitale Angebot von MANZ. Noch vor Jahresende 2025 wird es möglich sein, die Zeitschriften des Verlags auch digital zu konsumieren.
„Jährlich handelt es sich dabei um rund 180 Ausgaben der 25 hauseigenen Zeitschriften“, verdeutlicht Online-Produktmanager Roland Mühlbachler. Diese decken alle Rechtsbereiche ab und gehen zum Teil sogar darüber hinaus – vom „Lex-Quartett“ (ecolex, immolex, taxlex und ailex) über die Österreichische Jurist:innenzeitung (ÖJZ) mit dem Österreichischen Juristischen Archiv (ÖJA) als Add-on bis hin zur Österreichischen Zeitschrift für das Ärztliche Gutachten (DAG).
„Mit der Digitalplattform bieten wir Leserinnen und Lesern ein inhaltliches Angebot mit diversen Zusatzfeatures.“
ROLAND MÜHLBACHLER, MANZ
Zusammenarbeit mit Prenly
Für sein ergänzendes Digitalangebot kooperiert der Verlag mit Prenly, einer aus dem skandinavischen Raum stammenden E-Paper-Plattform, die im Bereich des digitalen Publizierens neue Standards gesetzt hat. „Das Mutterunternehmen Textalk hat sich auf barrierefreie Weblösungen spezialisiert. Davon profitiert Prenly durch besondere Lesefreundlichkeit und intuitive Bedienbarkeit.“
Abgesehen von Printabos bietet MANZ ab sofort auch Kombi-Abos sowie rein digitale Abos an. Letztere können für ein oder drei User:innen abgeschlossen werden.
Digitales Archiv
Das inhaltliche Plus der neuen Plattform: Dort findet sich zu Beginn bereits der gesamte Zeitschriften-Jahrgang 2025. Zusätzlich werden nun die Ausgaben des Jahres 2024 nach und nach digitalisiert. Damit erfüllt der digitale Service künftig auch eine Archivfunktion.
Digital- oder Kombi-Abonnent:innen geben einfach ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort ein, um in den E-Papers zu schmökern. Möglich ist dies mit allen Fachzeitschriften, für die ein entsprechendes Abo abgeschlossen wurde.
Für Endgeräte optimiert
„Ergänzend zur PDF-Variante ist speziell für mobile Endgeräte eine html-Variante, der so genannte ,Artikelmodus‘, geplant“, erklärt Mühlbachler. „Zwischen den beiden Darstellungsformen lässt sich flexibel hin- und herschalten.“
Im PDF-Modus werden die Seiten bzw Doppelseiten wie in der gedruckten Ausgabe dargestellt – mit der zusätzlichen Option, die Ansicht zu vergrößern bzw bestimmte Passagen näher unter die Lupe zu nehmen. Der Artikelmodus bietet nicht nur eine Zoom-Funktion, hier lässt sich auch der Zeilenabstand für bessere Lesbarkeit vergrößern.
Von der Zoom- zur Suchfunktion
Selbstverständlich beinhaltet die digitale Plattform auch eine Suchfunktion. Durchsucht wird entweder der gesamte Zeitschriftenbestand oder ein Ausschnitt daraus. Letzterer lässt sich im Hinblick auf den Zeitschriftentitel sowie auf den Erscheinungszeitraum („von“, „bis“) einschränken.
„Den zahlreichen Leserinnen und Lesern unseres umfassenden Zeitschriftenportfolios bieten wir damit ein inhaltliches Zusatzangebot, das auch in funktionaler Hinsicht mit Extras aufwarten kann“, so der Online-Produktmanager. Nach umfangreichen Vorarbeiten wird die Plattform nunmehr freigeschaltet.
Bearbeiteter Beitrag aus der Printausgabe der Zeitschrift RECHTaktuell – auch im ePaper nachzulesen. Im Webshop erhalten Sie Kombi-Abos sowie rein digitale Abos.