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Wo KI hilft – und wo sie (noch) an ihre Grenzen stößt.


Ein neues Kapitel im juristischen Schreiben.

1. Ausgangspunkt und Ziel 

Die erläuterte Darstellung der KI-Verordnung (KI-VO) wurde mit dem Ziel erstellt, die komplexen juristischen Vorgaben in verständlicher Sprache für juristische Laien und nichtspezialisierte Jurist:innen unter Verwendung generativer KI aufzubereiten. Der Fokus lag auf Klarheit, Prägnanz, Beispielen und systematischer Struktur.
 

2. Grundlage der Arbeit 

Als methodische Basis diente ein festgelegter Masterprompt, der die Rolle, Zielgruppe, zulässigen Quellen und das gewünschte Ausgabeformat definierte. Der Masterprompt wurde im Zuge intensiver fachlicher Abstimmungen und Diskussionen erstellt und bei unbefriedigenden Ergebnissen durch Reprompts wiederholt angepasst, strukturell verfeinert und inhaltlich weiterentwickelt. Die inhaltliche Überprüfung und rechtliche Bewertung der Ergebnisse erfolgen auf Grundlage rechtlicher Fachkenntnisse und juristischer Arbeitsweise durch Plausibilitätskontrolle des gesamten Textes.

  • Quellenbasis: ausschließlich der Artikeltext der KI-Verordnung, die Erwägungsgründe und – soweit vorhanden – Leitlinien der EU-Kommission. Externe Literatur oder Kommentare wurden bewusst ausgeschlossen, um eine eigenständige und quellentreue Auslegung sicherzustellen. Zentraler Bezugspunkt war der Artikeltext, mit dem Ziel diesen eigenständig von der KI auslegen zu lassen.
  • Methodik der Auslegung: zunächst Wortlaut, dann systematische Einordnung im Gesamtzusammenhang, bei Bedarf teleologische Auslegung (Sinn und Zweck der KI-Verordnung).
  • Verwendetes Modell: ChatGPT-5 (Stand August 2025).
     

3. Struktur der Kommentare 

Jeder Artikel wurde nach einem einheitlichen Schema kommentiert:

Artikelnummer & Volltext 

  • I. Worum geht es? – kurze Kernaussage des Artikels
  • II. Detailkommentar – differenzierte Erläuterung mit Untergliederung
  • III. Zusammenfassung – komprimierte Übersicht
  • IV. Quellenverzeichnis – Nennung der verwendeten Erwägungsgründe/Leitlinien 


4. Review-Prozess 

Alle KI-erzeugten Erläuterungen wurden durch Jurist:innen auf fachliche Plausibilität überprüft.

  • Ergebnis: Rund 95 % der Texte waren direkt verwendbar.
  • Änderungen: Bei Korrekturbedarf, wurde der jeweilige Abschnitt neu gepromptet. Eine manuelle Änderung hat nicht stattgefunden.
  • Dadurch blieb die inhaltliche Linie konsistent und die Überarbeitungen minimal.
     

5. Technische Umsetzung 

Für die einheitliche Formatierung wurde ein Makros-Skript (MS WORD) entwickelt, das automatisch die korrekten Überschriften, Listen, Tabellen und Formatierungen einfügt. Dadurch konnte der Formatierungsaufwand stark reduziert und die Einheitlichkeit über alle Artikel hinweg gewährleistet werden.
 

6. Ergebnis 

Das Ergebnis ist eine vollständige, klar strukturierte und erläuterte Darstellung der KI-VO, die sowohl juristisch präzise als auch für Laien und nichtspezialisierte Jurist:innen verständlich ist. Die Vorgehensweise kombiniert KI-gestützte Texterstellung, juristische Fachprüfung und automatisierte Formatierung, was eine effiziente und qualitativ hochwertige Erstellung ermöglicht hat.

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