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Meldung · 06. Oktober 2026

Nacht der MANZ Autorinnen und Autoren 2026: Juristische Autorenschaft im KI-Zeitalter im Fokus

Die traditionelle Galanacht von MANZ brachte das Who is Who der österreichischen Rechtsbranche im festlichen Rahmen des MAK zusammen. Im Fokus: Die Zukunft des juristischen Wissens. Wie jedes Jahr wurden auch die MANZ Autor:innenpreise für besondere Leistungen vergeben.

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Datum
06. Oktober 2026
© Martin Steiger
Nacht der MANZ-Autor:innen 2026
Impressionen vom Festabend.
© Martin Steiger
Susanne Stein-Pressl
Im Fokus der Ansprache: Die Zukunft des juristischen Wissens

Die Nacht der MANZ Autorinnen und Autoren zählt zu den jährlichen Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Rechtsbranche. Rund 300 geladene Gäste kamen am 5. Oktober 2026 im Museum für angewandte Kunst in Wien zusammen, um Autorinnen und Autoren, Herausgeber:innen sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu ehren. Neben einem festlichen Dinner sowie vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch und Networking stand die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Autorinnen und Autoren im Zeitalter der künstlichen Intelligenz einnehmen.

Gemeinsame Reflexion über die Zukunft juristischen Wissens

Mit großer Freude eröffnete Susanne Stein-Pressl, geschäftsführende Gesellschafterin von MANZ, die traditionelle Galanacht. Im Zentrum ihrer Ansprache stand die Rolle von juristischer Autorenschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. „Die Meinung von juristischen Autorinnen und Autoren verliert durch künstliche Intelligenz nicht an Bedeutung, sondern sie wird wichtiger. Je mehr Inhalte künstliche Intelligenz erzeugt, desto bedeutender werden qualifizierte Autorinnen und Autoren, die Wissen einordnen, Verantwortung übernehmen und dem Recht Orientierung geben“, so Stein-Pressl.

Vor dem Hintergrund der rasanten technologischen Entwicklung lud Stein-Pressl die Gäste dazu ein, gemeinsam über die Zukunft juristischer Autorenschaft, Recherche, Ausbildung und Verantwortung zu reflektieren. Im Fokus standen dabei Fragen zur künftigen Rolle juristischer Autor:innen, zur Verantwortung für Rechtswissen im KI-Zeitalter, zu neuen Formen der Recherche sowie zu Veränderungen in der Ausbildung und Förderung des juristischen Nachwuchses.

Würdigung juristischer Expertise

Höhepunkt des Abends war erneut die von Verlagsleiter Heinz Korntner moderierte Verleihung der MANZ Autor:innenpreise, die besondere Leistungen in unterschiedlichen Publikations- und Veranstaltungsformaten auszeichnen. Eine Besonderheit der diesjährigen Preisverleihung waren kurze Filme, die im Vorfeld mit den Preisträger:innen produziert wurden und persönliche Einblicke in ihre Autor:innentätigkeit und die Motivation hinter ihrem Engagement gaben.

In der Kategorie „MANZ Rechtsakademie 2026“ wurde die Jahrestagung Arbeitszeit von Susanne Auer-Mayer ausgezeichnet. Die Preisübergabe erfolgte durch MANZ-Produktmanagerin Christine Viski Hanka. „Ohne unsere Preisträgerin wäre der Programmbereich Arbeits- und Sozialrecht bei MANZ kaum vorstellbar. Sie leitet nicht nur die erfolgreiche Jahrestagung Arbeitszeit, sondern prägt den Fachbereich auch durch zahlreiche Co-Herausgeberschaften, ihre Autorinnentätigkeit sowie als Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht und Herausgeberin der RDB Keywords zum Arbeitsrecht“, betont Viski Hanka.

Der Preis in der Kategorie „MANZ Kommentar 2026“ ging an Michael Umfahrer und Christian Zib für die Notariatsordnung. Überreicht wurde die Auszeichnung von Programmmanagerin Nadine Bösch. „Dieses herausragende Herausgeberteam hat mit großem Engagement einen Kommentar von beeindruckender Dimension realisiert. Der Startschuss für das Projekt fiel bereits im Jahr 2016, das heutige Herausgeberteam übernahm die Verantwortung 2022. Noch im selben Jahr erschien die erste Grundlieferung. In den Folgejahren wurde das Werk kontinuierlich erweitert und 2025 erfolgreich fertiggestellt“, erklärt Bösch.

In der Kategorie „MANZ Sonderausgabe 2026“ wurden Alexandra Lust und Susanne Weiss für das Werk Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) geehrt. Die Übergabe übernahm Programmmanagerin Hemma Korinek. In ihrer Laudatio hob sie hervor, dass die Autorinnen mit ihrer fachlichen Expertise, ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem engen Austausch mit der Praxis ein zentrales Werk für die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen geschaffen haben.

Alle Kategorien und Preisträger:innen:

  • MANZ Rechtsakademie 2026: Jahrestagung Arbeitszeit (Susanne Auer-Mayer)
  • MANZ Kommentar 2026: Notariatsordnung (Michael Umfahrer, Christian Zib)
  • MANZ Sonderausgabe 2026: Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (Alexandra Lust, Susanne Weiss)

Über MANZ:

Der Verlag MANZ ist ein führender Fachverlag für juristische Inhalte mit einer über 175-jährigen Tradition. Seit seiner Gründung im Jahr 1849 hat MANZ kontinuierlich innovative Lösungen für die Rechtsbranche entwickelt und setzt dabei auf die Kombination von erstklassigen Inhalten und modernster Technologie. Mit dem neuen KI-Tool für die Rechtsrecherche MANZ Genjus KI setzt MANZ seine Tradition der Pionierarbeit fort und gestaltet aktiv die Zukunft der Branche mit.