PROGRAMMMANAGER CHRISTIAN GIENDL
Von PwC zu MANZ
Von einer der Big-Four-Kanzleien im Bereich der Wirtschaftsprüfung/Steuerberatung wechselte Christian Giendl vor 15 Jahren zur Nummer eins für Rechtsinformation. Seither brachte er viele Projekte und Produkte auf den Weg, darunter den SteuerExpress sowie die Zeitschriften DJA und VRW.
Nach Ihrem Jus-Studium und dem Gerichtsjahr haben Sie für PwC gearbeitet. Wie sah diese Tätigkeit konkret aus?
Ich habe als Consultant bei PwC begonnen und mich dort schwerpunktmäßig des relativ juristisch geprägten Umsatzsteuerrechts angenommen. Zu meinen Kunden gehörten große Konzerne, die ich dann natürlich auch in anderen steuerrechtlichen Belangen betreut habe.
Nach sechs Jahren bei PwC wechselten Sie zu MANZ. Warum dieser Karriereschritt?
Schon in meiner PwC-Zeit habe ich Fachbeiträge für eine unternehmensinterne Zeitschrift und Newsletter verfasst. Da habe ich gemerkt, dass mir das Schreiben und Publizieren Spaß macht.
Zufällig stieß ich dann auf ein MANZ-Inserat. Gesucht wurde ein Mitarbeiter mit steuerrechtlicher Erfahrung für die Entwicklung eines neuen Produkts. Das Ergebnis war der SteuerExpress als tagesaktuelle Online-Zeitschrift und Portal für Steuerberaterinnen und -berater sowie Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer.
Nach rund einem Jahr fragte mich der damalige Verlagsleiter Wolfgang Pichler, ob ich das Programmmanagement im Steuerrecht übernehmen wolle. Zwei Jahre später kam auch das Wirtschaftsrecht zu meinem Bereich dazu.
„Die Familienfreundlichkeit von MANZ als Arbeitgeber ist das Tüpfelchen
auf dem i.“
CHRISTIAN GIENDL, MANZ
Was sind für Sie die bisherigen Höhepunkte in 15 Jahren MANZ?
Gut im Gedächtnis ist mir der Tag, als der SteuerExpress live ging. Besonders freut es mich, dass dieses für MANZ damals neue Angebot bei der Zielgruppe nachhaltigen Anklang fand.
Ein Erfolgsprodukt ist auch die Zeitschrift „DJA – Der Jahresabschluss“, die ich gemeinsam mit Athron-Geschäftsführer Christian Steiner gründen durfte. Zu meinem Bereich gehören weiters die Zeitschriften taxlex, ZVB, ÖBl sowie die neue „VRW – Versicherung in Recht und Wirtschaft“.
Im Wirtschaftsrecht kamen allein im Jänner 2025 vier große Werke hinzu: der Kommentar zur KI-Verordnung von Wolfgang Zankl, der Kartellgesetz-Kommentar von Alexander Petsche, Franz Urlesberger und Claudine Vartian, der vierte Band des Wiener Vertragshandbuchs von Susanne Kalss und Oskar Winkler sowie der zurzeit einzige Kommentar zum Telekommunikationsgesetz 2021 von Klaus Steinmaurer.
Was schätzen Sie an MANZ als Arbeitgeber?
Ich liebe meine Tätigkeit, den Kontakt mit Universitätsprofessorinnen und -professoren, Rechtsanwältinnen und -anwälten sowie Steuerberatenden, das gemeinsame Entwickeln neuer Publikationen und die fachliche Diskussion bei Redaktionssitzungen.
Die Familienfreundlichkeit von MANZ als Arbeitgeber ist dabei das Tüpfelchen auf dem i. Meine zwölfjährige Tochter spielt im Mädchenteam des SK Rapid, sozusagen ein Erbe des Vaters: Als gebürtiger Penzinger bin ich leidenschaftlicher Rapid-Fan und habe auch seit vielen Jahren ein Abo im Allianz Stadion. Wenn sie ausnahmsweise am Nachmittag unter der Woche ein Spiel hat, kann ich sie begleiten und später weiterarbeiten.
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