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Tobias Kunz

Die Prozessstandschaft

Eine Untersuchung der Klagebefugnis Dritter im österreichischen Zivilverfahren

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ISBN: 978-3-214-10977-6
Reihe: manz wissenschaft
Verlag: MANZ Verlag Wien
Format: Flexibler Einband
XXVIII, 266 Seiten, 2019
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Hauptbeschreibung

Die Prozessführung in eigenem Namen über fremde Rechte (Prozessstandschaft) ist zwar eine Randerscheinung im Zivilverfahren, wirft aber gerade aus diesem Grund komplexe Rechtsfragen auf, zumal die Prozesskonstellation im Widerspruch zu wesentlichen Grundannahmen der ZPO steht. Das vorliegende Werk bietet einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Prozessstandschaft (Parteibegriff und Prozessführungsbefugnis) sowie deren Erscheinungsformen im österreichischen Zivil-, Zivilverfahrens-, Exekutions-, Gesellschafts- und Versicherungsrecht. Behandelt werden außerdem
• die Rechtskrafterstreckung auf den Rechtsträger,
• die Grenzen der Streitanhängigkeit,
• die Wirkungen doppelfunktionaler Parteihandlungen des Prozessstandschafters sowie
• die (umstrittene) Zulässigkeit einer gewillkürten Prozessstandschaft im österreichischen Recht.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Dr. Tobias Kunz, BA hat Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg studiert. Anschließend war er dort Universitätsassistent am Fachbereich Privatrecht (Bereichsteil Zivilverfahrensrecht) sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Evidenzbüro des OGH.

Von Dr. Tobias Kunz, BA.