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Kurt Laser; Norbert Podewin; Werner Ruch; Heinz Warnecke

Der Friedhof der Märzgefallenen im Berliner Friedrichshain – die Begräbnisstätte der Opfer zweier Revolutionen

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ISBN: 978-3-86464-096-4
Verlag: trafo Wissenschaftsverlag
Format: Flexibler Einband
519 Seiten; zahlr. Abb., 1. Auflage, 2016

Hauptbeschreibung

Neben der Paulskirche in Frankfurt am Main und der Bundesfestung in Rastatt ist der Friedhof der Märzgefallenen im Berliner Volkspark Friedrichhain die wichtigste deutsche Erinnerungsstätte an die Revolution von 1848/49. Von Berlin gingen in der Revolution 1848/49 wesentliche Impulse für ganz Deutschland aus.
Der Friedhof ist die Begräbnisstätte für 255 Opfer der Revolutionstage vom 18. und 19. März 1848 und für 29 Tote der Novemberrevolution 1918/19. An die Opfer erinnern ein Gedenkstein, drei Grabplatten und die Bronzeskulptur des „Roten Matrosen“ von Hans Kies.
In der Öffentlichkeit ist der Friedhof der Märzgefallenen im Berliner Friedrichshain jedoch kaum bekannt. Ihm muss als Gedenkstätte von nationalem und internationalem Rang aber die Aufmerksamkeit geschenkt werden, die er verdient. Das vorliegende, Buch ist die erste Gesamtgeschichte des Friedhofs der Märzgefallenen in Berlin-Friedrichshain.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 7
Der 18. und 19. März 1848 15
Die Beschlüsse der Berliner Stadtverordnetenversammlung 35
Die Bestattung der Toten im Friedrichshain am 22. März 1848 38
Das Deichmann-Verzeichnis 55
Die Beisetzung der Täter 59
Der 4. Juni 1848 62
Forderungen nach der Republik 79
Ferdinand Freiligrath – der Dichter der Revolution 82
Die Friedrichstele im Volkspark Friedrichshain 88
Gegen die Verketzerung der Revolution 93
Der Friedhof wird gesperrt 100
Der 25. Jahrestag der Märzrevolution 1873 105
Unter dem Sozialistengesetz 111
Die Meinungsfreiheit soll nicht beschnitten werden 114
Agnes Wabnitz – Freitod auf dem Friedhof 118
Gedenkstein und Portal werden weiter verweigert 122
1898– der 50. Jahrestag der Märzrevolution 141
Der Friedhof der Märzgefallenen in der Zeit von 1900–1918 150
Der Friedhof der Märzgefallenen in der Novemberrevolution 1918 162
Die Beisetzung am 20. November 1918 167
Die Beisetzung am 21. Dezember 1918 171
Die Beisetzung am 29. Dezember 1918 175
Die Beisetzung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg 180
Der 75. Jahrestag der Märzrevolution 185
KPD-Gedenken 1924 bis 1926 193
Das Eingangsportal wird endlich errichtet 201
Der 80. Jahrestag der Märzrevolution 1928 203
Der Friedhof der Märzgefallenen in der Nazizeit 217
Der Friedhof der Märzgefallenen nach der Befreiung vom Faschismus 220
Die Friedrichshainer Botschaft vom 17. März 1946 224
Gedenkstätte der Sozialisten im Friedrichshain? 237
Die Vorbereitung der Hundertjahrfeier 243
Die Hundertjahrfeier 1948 252
Bemühungen um die bessere Gestaltung des Friedhofs 269
Die Ehrung der Toten der Novemberrevolution 1918 282
1848 und 1918 290
Der 120., 125. und 140. Jahrestag 294
Die Aktion 18. März 300
Aktivitäten seit 1990 307
Der 150. Jahrestag der Märzrevolution 1998 311
Der Friedhof der Märzgefallenen 2000–2009 332
Der Friedhof der Märzgefallenen 2010–2014 349
Ausblick 366
Anhang 377
I. Auf dem Märzfriedhof beigesetzte Opfer der Märzkämpfe 1848: 377
II. Opfer der Novemberrevolution 1918 auf dem Märzfriedhof 436
Personenregister 443
III. Quellen- und Literaturverzeichnis 465
Bildanhang 499
Bildnachweis 516
Über die Autoren 517

Herausgeber/Autor


Mitarbeiter

Fotograf:: Wolfgang Weist