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Philipp Storm

Alternative Freiverkehrssegmente im Kapitalmarktrecht

Zugleich ein Beitrag zur rechtsökonomischen Analyse emittentenbezogener Regulierung durch einen Marktveranstalter und zum System der Segmentierung

92,95 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-631-60204-1
Reihe: Schriftenreihe zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Fester Einband
XXII, 397 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 2010
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Inhaltsverzeichnis


Aus dem Inhalt: Der Strukturtypus alternativer Freiverkehrssegmente und seine Vergleichsmärkte – Der Entry Standard der Deutschen Börse AG als bedeutendstes Beispiel – Bewertung alternativer Freiverkehrssegmente als Institutionen funktionsfähiger Marktgestaltung – Das Prinzip der Marktsegmentierung im deutschen Kapitalmarktrecht – Alternative Freiverkehrssegmente als Börsen im materiellen Sinne – Einordnung als Börsen im formellen Sinne und/oder organisierte Märkte – Gesetzgeberischer Handlungsbedarf.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Der Autor: Philipp Storm, geboren in Bonn-Bad Godesberg, hat sein rechtswissenschaftliches Studium an der Universität Passau, der Université de Genève und der Humboldt Universität zu Berlin absolviert. Nach einem Auslandsaufenthalt in Kapstadt, dem Referendariat in Berlin und einer Lehrtätigkeit an der Bucerius Law School Hamburg arbeitet der Autor nunmehr als Rechtsanwalt in Hamburg.

Hauptbeschreibung

Alternative Freiverkehrssegmente (wie z. B. der Entry Standard der Deutschen Börse AG) stellen einen eigenständigen Segmenttypus im nationalen Kapitalmarktrecht dar, der in der nationalen Historie und auch in anderen Nationen mit entwickelten Kapitalmärkten seine Entsprechung findet. Die Arbeit geht zunächst den Charakteristika dieses Segmenttypus sowie der Frage nach, was aus ökonomischer Perspektive für den grundsätzlichen Ansatz alternativer Freiverkehrssegmente spricht, eine staatsferne, reduzierte Regulierung der notierten Emittenten in einem Teilbereich des Börsenmarktes anzubieten. Als Vorfrage zur Einordnung dieser Marktsegmente wird im Folgenden das Prinzip der Marktsegmentierung als eines der Wesensmerkmale des nationalen Kapitalmarktrechts offengelegt. Es stellt sich als ein System der Marktsegmente dar, dem bestimmte Begriffe, Prinzipien und Grundsätze innewohnen. Auf der Grundlage dieses systematischen Verständnisses wird der Frage nachgegangen, ob alternative Freiverkehrssegmente Börsen im materiellen und auch formellen Sinne sowie organisierte Märkte im Sinne der verschiedenen kapitalmarktrechtlichen Vorschriften darstellen und inwiefern diese Normen – insbesondere zur Informationshaftung für fehlerhafte Ad-hoc-Publizität – auf diesen Segmenttypus Anwendung finden sollten.