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Joshua Schmassmann

Parkour Spring über deine Ängste

9,99 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-7494-7674-9
Verlag: Books on Demand
Format: E-Book Text (EPUB (mit DRM) sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
260 Seiten, 2020

Kurztext / Annotation

Seit Jahren zählt Parkour zu den gefährlichen neuen Trendsportarten. Doch wusstest du, dass sich hinter dem wilden Herumgehüpfe mehr verbirgt, als bloss der nächste Adrenalinrausch? Die Bewegungskunst ist für viele, die sie betreiben, mehr als nur ein Sport, sie ist eine Lebenseinstellung und eine Selbsttherapie! Parkour ist eine Therapie?! Ganz genau! Der Autor Joshua Schmassmann, Mental- und Parkour-Coach, verrät dir in diesem Buch, wie du mithilfe von Parkour wieder einen Sinn in dein Leben bringst und tiefsitzende Blockaden ein für alle Mal sprengst. Stell dich deiner Angst und entdecke deine wahre innere Kraft, von der du schon immer insgeheim wusstest, dass sie in dir schlummert! Wie lange willst du noch warten und deine Probleme vor dir hinschieben? Wer ist stärker, du oder deine Angst? Parkour ist die beste Möglichkeit seine Angst ein für alle Mal zu besiegen! Worauf wartest du?

Joshua Schmassmann, geboren 1994 in Basel (Schweiz), ist Mental- und Parkour-Coach, leitet Trainings, Kurse und Workshops, sowie Eins-zu-Eins- und Online-Coachings. Ebenso ist er aktiv auf YouTube, Instagram und Facebook vertreten. Joshua Schmassmann ist der Beweis dafür, dass jeder aus seiner scheinbar ausweglosen Lage herauskommen kann. Er hatte: - Einen ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex - Wurde täglich gemobbt - Starke Selbstzweifel, Ängste und Blockaden - Eine Sozialphobie seit seiner Kindheit Heute strotzt er vor Energie und geht voller Tatendrang seinen Projekten nach. Der innere Wandel machte ihn zu einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit, die sich nicht mehr brechen lässt. Mithilfe von Parkour und der Persönlichkeitsentwicklung, die er aus Weiterbildungen, Büchern, von seinen Mentoren und aus eigener Praxis gelernt hat, lernte er, seine Schwächen abzutrainieren und seine Stärken noch besser zu machen, kurz: Endlich zu sich selbst zu finden. Diese Techniken und Lektionen vermittelt er täglich in seinem Coaching, in Kursen, Workshops, Trainings und auf seinem YouTube- und Instagram-Kanal.

Textauszug

Kapitel 1: Bis die Polizei euch scheidet

2002: Unsere Reise beginnt in den frühen 2000er Jahren. Schauplatz: Basel in der Schweiz. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch ein kleiner Junge und keine zehn Jahre alt. Aufgewachsen im Sozialen-Brennpunkt-Bezirk von Basel - dem sogenannten "Gundeli". In diesem leben, neben dem Kleinhüninger-Bezirk, prozentual die meisten Ausländer und Sozialhilfeempfänger. Die meisten Schweizerbürger sehen genau diese beiden Schichten als den größten Abschaum der Gesellschaft an. Ich hatte Glück, meine Eltern gehörten nicht zu diesen. Warum dies wichtig sein sollte, erkläre ich dir im nächsten Kapitel. Zwar war meine Mutter so gut es ihr gelang Hausfrau, mein Vater aber war der, der die Brötchen nach Hause brachte. Sein Gehalt war zugegebenermaßen nicht gerade das Beste, doch es genügte, um eine dreiköpfige Familie bescheiden zu ernähren und um zu überleben.

Ich war ein Frühchen und ein Einzelkind, obwohl ich drei viel ältere Halbschwestern habe. Ein Nachzügler also. Bloß Halbschwestern deshalb, weil mein Vater bereits zwei Ehen hinter sich hatte und dort fleißig Nachwuchs produziert hatte, und es sollte auch nicht seine letzte Ehe geblieben sein.

Freundlich verunsicherte Nachbarn

Als ich eines schönen Nachmittags auf dem Nachhauseweg von der Schule war, begegneten mir wie so oft meine Nachbarn. Das Paar kannte ich schon, seit ich denken konnte. Wie immer wurden die beiden mit einem breiten Lächeln von mir begrüßt. Anders als gewohnt, schauten sie mich heute entgeistert an und wollten wissen, ob alles in Ordnung sei bei mir und meiner Familie. Sie hätten mitgekriegt, dass sich meine Eltern am Tag zuvor heftig gestritten hatten. Es hatte bei ihnen gepoltert, als würde ihnen demnächst die Decke auf den Kopf fallen. Zu guter Letzt kreuzte dann noch die Polizei im Haus auf. Als ich in ihre Gesichter blickte, spürte ich, dass sie sich tatsächlich Sorgen um mich und meine Eltern machten. Beschämt versicherte ich ihnen, es wäre alles paletti und lächelte scheu und unsicher in ihre Gesichter. Das war es aber in Wirklichkeit kein bisschen. Meine Eltern konnten sich gegenseitig nicht ausstehen.

Viel später erfuhr ich, dass die beiden nur geheiratet hatten, weil meine Mutter mit mir schwanger war. Was für ein wundervoller Grund, um zu heiraten.

Wenn sie sich stritten, flogen mal Stühle, dann wieder andere Gegenstände, allen voran Fäuste. Wieso auch nicht, Liebe zeigt man sich ja schließlich mit körperlicher Gewalt, oder? Ich konnte einfach nicht begreifen, wie die beiden nur miteinander leben konnten. So wie die beiden sich keine Liebe gaben, erhielt auch ich als ihr Sohn keine. Besonders mein Vater konnte mir keine Liebe zeigen. Alles, was er konnte, war mich herum zu kommandieren, Erwartungen an mich zu stellen und mir vorzugeben, wie ich sein und werden sollte.

Ehefrau = Persönliche Dienerin?!

Mit der Zeit wurden die Streite immer häufiger und heftiger. Ich kann mich nur noch bruchstückhaft an eine Situation erinnern, bei der mein Vater meine Mutter auf brutalste Weise körperlich angegriffen hat. Ich war zutiefst schockiert und verängstigt. Natürlich war meine klügste Idee dabei gewesen, meinen Vater auch anzugreifen. Meine wehrlose, schwache Mutter muss doch vor einem Tyrannen wie meinem Vater beschützt werden.

Wie du dir vielleicht denken kannst, war ich gegenüber meinem Vater ein winziger Fliegenschiss. Mit einer unbeschreiblichen Wut schrie ich wie wild auf ihn ein und biss ihm in die Arme und den Rücken. Dabei weinte ich wie verrückt - erfolglos. Mein Vater spürte nicht einmal, was sein Sohn gerade versuchte. Zum krönenden Abschluss drückte er Mutter an den Haaren zu Boden und schleifte sie unter Drohungen durch die Wohnung. Er verpasste ihr immer und immer wieder Ohrfeigen. Weinend und völlig aufgelöst saß ich in der Ecke des Wohnzimmers und wünschte mir innig, dass diese Hölle en

Beschreibung für Leser

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