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Simon Kreierhoff

Der unterbringungsrechtliche Krankheitsbegriff

Wann liegt eine psychische Krankheit im Sinne des Unterbringungsrechts vor? - Die verfassungskonforme Auslegung

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ISBN: 978-3-86194-239-9
Verlag: Saarbrücker Verlag für Rechtswissenschaften
Format: Flexibler Einband
124 Seiten; 220 mm x 150 mm, 2016

Langtext

Beim unterbringungsrechtlichen Krankheitsbegriff handelt es sich um einen der intransparentesten Rechtsbegriffe in der österreichischen Rechtordnung. Das Unterbringungsgesetz stellt nämlich auf den höchst vagen Begriff der "psychischen Krankheit" ab. Anhand dieses Begriffes lässt sich nicht ohne Weiteres ermitteln, welche psychiatrischen Zustandsbilder das Unterbringungsgesetz eigentlich erfassen will. Schließlich ist nicht jedes Zustandsbild, das aus psychiatrischer Sicht einen gewissen Krankheitswert besitzt, deshalb automatisch auch eine psychische Krankheit im Rechtssinne. Das gilt insbesondere dann, wenn an den Rechtsbegriff der psychischen Krankheit die Rechtfolge eines Freiheitsentzuges angeknüpft wird. Dieses Buch vermittelt dem Leser ein tiefgehendes Verständnis darüber, in welchen Fällen Unterbringungen rechtlich zulässig sind. Insbesondere wird dargestellt, welche psychiatrischen Krankheitsbilder tatsächlich vom unterbringungsrechtlichen Krankheitsbegriff erfasst sind. Deshalb eignet sich dieses Buch nicht nur für Juristen, sondern auch für Mediziner, die sich beruflich mit Fragen des Unterbringungsrechts auseinandersetzen müssen (wie Psychiater und Amtsärzte).

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Mag. iur. Simon Kreierhoff: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg