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Mike Wienbracke

Bemessungsgrenzen der Verwaltungsgebühr.

Zugleich ein Beitrag zum Steuerstaatsprinzip und zum Kostendeckungsprinzip, unter Berücksichtigung des Europarechts.

62,00 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-428-51396-3
Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht
Verlag: Duncker & Humblot GmbH (Deutschland)
Format: E-Book Text (PDF sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
313 Seiten, 2011
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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Teil: Empirisches Vorkommen: Verwaltungsgebühren auf Bundesebene - Verwaltungsgebühren auf Länderebene - Verwaltungsgebühren auf kommunaler Ebene - Verwaltungsgebühren auf europäischer Ebene - Zusammenfassung - 2. Teil: Abgrenzung zu anderen Abgabenarten: Verwaltungsgebühr und Steuer - Verwaltungsgebühr und andere Gebührentypen - Verwaltungsgebühr und (finanzrechtlicher) Beitrag - Verwaltungsgebühr und Sonderabgabe - Verwaltungsgebühr und sonstige Abgaben - Zusammenfassung - 3. Teil: Verfassungsrechtliche Prüfungsmaßstäbe: Das Prinzip des Steuerstaates - Grundrechte - Zusammenfassung - 4. Teil: Verfassungsrechtliche Rechtfertigung: Motive für die Normierung von Verwaltungsgebührenpflichten - Verfassungsrechtliche Pflicht zur Normierung von Verwaltungsgebühren? - Verfassungsrechtlicher Gebührenbegriff - Rechtfertigung vor Art. 3 Abs. 1 GG - Rechtfertigung vor Art. 14 Abs. 1 bzw. Art. 2 Abs. 1 GG - Zusammenfassung - 5. Teil: Europarechtliche Determinanten: Primärrechtliche Ebene - Sekundärrechtliche Ebene - Zusammenfassung - 6. Teil: Überprüfung bestehender Gebührennormen und eigener Normvorschlag: Überprüfung bestehender Gebührennormen - Eigener Normvorschlag mit Kommentierung - Thesen - Anhang - Literatur- und Sachwortverzeichnis

Kurztext / Annotation

Neben der Verleihungsgebühr, dem Beitrag sowie der Sonderabgabe hat die Verwaltungsgebühr in der Rechtswissenschaft bislang ein Schattendasein unter den nicht-steuerlichen Abgaben geführt. Ist sie aus diesem durch das BVerfG-Urteil zur baden-württembergischen Immatrikulationsgebühr jüngst ein Stück weit herausgerückt worden, so widmet sich Mike Wienbracke in der vorliegenden Arbeit der Frage nach Existenz und Inhalt von verfassungsrechtlichen Maßstäben, welche die Höhe einer Verwaltungsgebühr im Einzelfall begrenzen. Als solche behandelt der Autor neben den Freiheitsgrundrechten des Art. 2 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 GG sowie dem allgemeinen Gleichheitssatz vor allem das Steuerstaatsprinzip, dessen normative Verankerung und Inhalt er herausarbeitet. Aufbauend auf diesen allgemein geltenden grundgesetzlichen Vorgaben, werden das spezielle und generelle Kostendeckungsprinzip als Bemessungsgrenzen insbesondere der Verwaltungsgebühr entwickelt sowie ihr jeweiliger Inhalt dargelegt. Ein Überblick über das empirische Vorkommen der Verwaltungsgebühr sowie deren Abgrenzung zu den wichtigsten übrigen Abgaben runden die Untersuchung ebenso ab wie ein europarechtlicher Ausblick und ein eigener Normvorschlag samt Kommentierung.

Langtext

Neben der Verleihungsgebühr, dem Beitrag sowie der Sonderabgabe hat die Verwaltungsgebühr in der Rechtswissenschaft bislang ein Schattendasein unter den nicht-steuerlichen Abgaben geführt. Ist sie aus diesem durch das BVerfG-Urteil zur baden-württembergischen Immatrikulationsgebühr jüngst ein Stück weit herausgerückt worden, so widmet sich Mike Wienbracke in der vorliegenden Arbeit der Frage nach Existenz und Inhalt von verfassungsrechtlichen Maßstäben, welche die Höhe einer Verwaltungsgebühr im Einzelfall begrenzen. Als solche behandelt der Autor neben den Freiheitsgrundrechten des Art. 2 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 GG sowie dem allgemeinen Gleichheitssatz vor allem das Steuerstaatsprinzip, dessen normative Verankerung und Inhalt er herausarbeitet. Aufbauend auf diesen allgemein geltenden grundgesetzlichen Vorgaben, werden das spezielle und generelle Kostendeckungsprinzip als Bemessungsgrenzen insbesondere der Verwaltungsgebühr entwickelt sowie ihr jeweiliger Inhalt dargelegt. Ein Überblick über das empirische Vorkommen der Verwaltungsgebühr sowie deren Abgrenzung zu den wichtigsten übrigen Abgaben runden die Untersuchung ebenso ab wie ein europarechtlicher Ausblick und ein eigener Normvorschlag samt Kommentierung.

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Professor Dr. iur. Mike Wienbracke, LL. M. (Edinburgh) lehrt Öffentliches Recht, insbesondere Staats- und Verwaltungsrecht sowie Europarecht am Fachbereich Wirtschaftsrecht der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen. Er ist Autor von zahlreichen juristischen Fachbeiträgen in deutscher und englischer Sprache.