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Arthur Kuhle

Die preußische Kriegstheorie um 1800 und ihre Suche nach dynamischen Gleichgewichten.

Dissertationsschrift

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ISBN: 978-3-428-15342-8
Reihe: Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte
Verlag: Duncker & Humblot (Deutschland)
Format: Fester Einband
419 Seiten; 7 Abb. (darunter 3 farbige); 419 S., 4 schw.-w. Abb., 3 farb. Abb.; 23.3 cm x 15.7 cm, 2018
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Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Arthur Kuhle studierte seit 2006 Geschichte sowie Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Queen's University Belfast. Auf seinen Bachelor folgte ein Master in Geschichte, den er 2012 abschloss. Als Stipendiat des Elsa-Neumann-Stipendiums wurde er 2017 promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Ideengeschichte und Konfliktforschung zur Frühen Neuzeit. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (ZMF) der Georg-August-Universität Göttingen.

Hauptbeschreibung

»Prussian War Theory around 1800 and Its Search for Dynamic Equilibria«

This book titled investigates Prussia's discourse on military conflict during the Coalition Wars. Dietrich von Bülow was the first to develop a dynamic war theory which initiated a departure from the primacy of battle. It was the famous war theorist Clausewitz who misused Bülow's ideas for his own dogmas. This book offers new insights into a philosophy of war and proves how much it owed to an originally pacifistic theory of war.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

A. Georg Heinrich von Berenhorst: Kritische Anfänge

Berenhorst: eine biographische Annäherung – Die Bedingungen einer Wissenschaft vom Krieg – Vom Gedanken einer ›vis inertiae‹ als dem »festen Standpunkt« einer Friedenstheorie

B. Adam Heinrich Dietrich von Bülow: Die Dynamik des Krieges

Ein vergessener Denker – Dietrich von Bülow: eine biographische Skizze – Von Berenhorst zu Bülow – Lloyd und Tempelhof: Bülows Vordenker – Bülows »Geist des neuern Kriegssystems« – die Vermessung sozialer Fernkräfte – Der ewige Friede – Bülows Wirken im preußischen Militärstaat

C. Der Scharnhorst-Kreis: Die romantische Wende

Gerhard von Scharnhorst und das Forum einer Kritik an Bülow – Scharnhorsts Bildungsreform – Eine ›Schule‹ der Bülow-Kritik – Clausewitz und die Friedensforschung

D. Warum wurde Bülow vergessen?

»A Crisis in the History of Modern Thought« – Der »Hochverräther«

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Personenverzeichnis

Kurztext / Annotation

Die Anfänge der preußischen Kriegstheorie gehen auf eine pazifistische Tradition zurück, die sich an Kant orientierte und ein Modell schuf, das Krieg aus dynamischen Vermeidungs-Bewegungen erklärt. Der Pazifist Dietrich von Bülow lieferte Carl von Clausewitz die entscheidenden Ideen. Anders als die Forschung bisher meinte, war Clausewitz kein origineller Denker. Stattdessen entkernte er Bülows Theorie und deutete sie im Sinne seines Vernichtungsgedankens um – mit fatalen Folgen.