JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert.
Sie können manche Teile der Website daher leider nicht verwenden.
Titel wurde in den Warenkorb gelegt
titel
Titel wurde auf den Merkzettel übetragen
titel
schließen
drucken

Sang-Don Yi

Wortlautgrenze, Intersubjektivität und Kontexteinbettung

Das strafrechtliche Analogieverbot

82,95 EUR inkl. MwSt.
Besorgungstitel - genauer Liefertermin und Preis auf Anfrage!
Auf den Merkzettel In den Warenkorb
ISBN: 978-3-631-44366-8
Reihe: Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
XXII, 358 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 1992
weitere Reihen   

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Der Autor: Sang-Don Yi wurde 1961 in Seoul geboren. Von 1980 bis 1984 studierte er Rechtswissenschaft an der Korea-Universität, von 1984 bis 1986 Rechtstheorie und Strafrechtswissenschaft an der Graduate-School der Korea-Universität (LL.M.) 1991 promovierte er bei Prof. Dr. Winfried Hassemer. Er ist Privatdozent am Fachbereich Rechtswissenschaft der Korea-Universität in Seoul.

Hauptbeschreibung

In der modernen Gesellschaft ist das Bekenntnis zur Wortlautgrenze im Strafrecht aus sprach- und gesellschaftstheoretischen Gründen nicht mehr plausibel. Die Arbeit versucht, das Analogieverbot anhand von Pragmatik, Hermeneutik und Kommunikationstheorie als Argumentationsgebot zu rekonstruieren und konkretisieren. Die Rekonstruktion des Analogieverbots von der Wortlautgrenze zum Argumentationsgebot ist ein tiefer Einschnitt, den man als «Paradigmawechsel» bezeichnen könnte: vom einsamen, eine pseudoobjektive Wortbedeutung erkennenden Richter zum gemeinschaftlich mit anderen über die Wortbedeutung sich verständigenden Richter.

Zitat aus einer Besprechung

«...eine ausgezeichnete Zusammenfassung des gegenwärtigen Wissenstandes zur Auslegunstheorie.» (Marcel Niggli, AJP/PJA)



Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Wortlautgrenze - Konventionalismus - Kommunikationsmodell - Wortbedeutung durch Gebrauch - Gesetzesauslegung als Analogie - Rekonstruktion des Analogieverbots - Fachspezialität und Mehrdimensionalität des juristischen Diskurses.