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Bertrand Malmendier

Vom wohlerworbenen Recht zur verrechtlichten Freiheit.

Forderungen an das Öffentliche Recht der Gegenwart aus der geschichtlichen Entwicklung des Staatsabwehranspruchs.

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ISBN: 978-3-428-10539-7
Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht
Verlag: Duncker & Humblot (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
541 Seiten; 23.3 cm x 15.7 cm, 2003
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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht: Einleitung: I. Themeneingrenzung - II. Historische Aspekte der Studie - III. Dogmatische Aspekte der Studie - 1. Teil: Ausbildung und Verrechtlichung der Freiheitsidee: I. Abwehrrechte gegen den absolutistischen Staat im 18. Jahrhundert: Die "wohlerworbenen Rechte" als subjektive Rechtspositionen des einzelnen - Der Eingriff in wohlerworbene Rechte durch die Obrigkeit und seine Folgen - Die Fiskustheorie - Recht zwischen zwei Zeiten - II. Die Entwicklung der Freiheitsidee im 19. Jahrhundert: Entwicklungslinien - Das staatliche Umfeld der Reformen - Die neuen Grundrechte - Die alten wohlerworbenen Rechte - Die Brücke zum heutigen Staatsabwehranspruch - Der Freiheitseingriff und seine Folgen - 2. Teil: Von der Kammerjustiz zur Verwaltungsgerichtsbarkeit: I. Der Rechtsschutz vor Einführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit: Die preußische Kammerjustiz und ordentliche Gerichtsbarkeit bis 1808 - Die Reichsgerichtsbarkeit bis 1806 - Die Allzuständigkeit der ordentlichen Gerichte (1808) - Die Entwicklung der Administrativjustiz seit 1808 - Die Renaissance der ordentlichen Gerichtsbarkeit - II. Der Rechtsschutz seit der Einführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit: Die Justitiabilität staatlichen Handelns - Objektive Rechtsordnung versus subjektives Recht - Die Rechtsschutzformen und der Entscheidungsinhalt - Literatur- und Quellenverzeichnis - Rechtsquellenindex - Namen- und Sachverzeichnis

Hauptbeschreibung

Gegenstand dieser Monographie sind die rechtliche Dimension und die Tragweite des Freiheitsbegriffs. Der Autor sucht eine Antwort darauf, was Freiheit im rechtlichen Sinne ist, wie sie sich artikuliert und welches Gewand sie einnimmt, wenn sie prozessual durchgesetzt wird.

In einem ersten (materiellen) Teil zeichnet der Verfasser die Entwicklung des Staatsabwehranspruchs vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum Bonner Grundgesetz nach. Einen Schwerpunkt setzt er im Staats- und Verwaltungsrecht des Spätkonstitutionalismus, das trotz einer gewandelten Verfassungsordnung erhebliche (positive und negative) Nachwirkungen im Recht der Gegenwart zeigt. Parallel hierzu stellt er im zweiten (prozessualen) Teil die gerichtliche Durchsetzbarkeit dieser Individualansprüche im Spiegel der Zeiten von der alten Reichsgerichtsbarkeit über die Administrativjustiz und die Anfänge der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Süddeutschland und Preußen bis zum heutigen Verwaltungsprozeß dar.

Insgesamt versucht Bertrand Malmendier, Grundlagen, Struktur, Voraussetzungen, Konkurrenzen und Zusammenhänge des Abwehranspruchs im historischen Kontext zu verdeutlichen, um neue Akzente und Impulse zu setzen, bisherige, auch geschichtlich gewachsene Unklarheiten des gegenwärtigen Öffentlichen Rechts aufzuzeigen und ein praktisch brauchbares Anspruchssystem zu entwickeln.