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Gyburg Uhlmann

Rhetorik und Wahrheit

Ein prekäres Verhältnis von Sokrates bis Trump

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ISBN: 978-3-476-04750-2
Verlag: J.B. Metzler, Part of Springer Nature - Springer-Verlag GmbH
Format: Medienkombination
XXV, 311 Seiten; 23.5 cm x 15.5 cm, 1. Aufl. 2019, 2019

Hauptbeschreibung


Es wird heute – in Zeiten von ‚Fake News‘ und alternativen Fakten – wieder gerungen um die Wahrheit. Das ist eigentlich eine gute Nachricht für unsere Gesellschaft. Denn wenn es um wahr oder falsch geht, dann bildet sich daraus eine Diskussionskultur, in der unterschiedliche Meinungen nicht nur festgestellt und ausgehalten, sondern in Frage gestellt und geprüft werden. Verschiedene Deutungen von Fakten und Ereignissen gibt es nicht erst seit heute. Es ist das tägliche Geschäft der Politik, aber auch der Geschichtsschreibung.



Die Technik solcher Deutungen ist die Rhetorik. Sie hat sich daher in ihrer Geschichte immer wieder in ein Verhältnis gesetzt zur Wahrheit. Sie hat Strategien entwickelt, wie Fakten richtig erkannt und kommuniziert werden, aber auch gezeigt, wie man erfolgreich die Zuhörer und ihre Meinungen manipulieren kann. Das Buch erklärt, wie das funktioniert und dass wir aus der Geschichte der Rhetorik eben deshalb das beste Heilmittel gegen Demagogie und Manipulation gewinnen können: Selbständiges Wissen.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung.- Cicero und die Erfindung des "Alten Streits zwischen Philosophie und Rhetorik".- Gorgias von Leontinoi oder die Begründung alternativer Fakten.- Platons neue Rhetorik.- Platon: Zusammenfassung für Eilige.- Isokrates und der lange Atem der Bildung.- Aristoteles – Wahrheit und Wahrscheinlichkeit.- Aristoteles: Zusammenfassung für Eilige.- Lehrbuchrhetorik im Hellenismus.- Ciceros vollkommener Redner und Cicero, der vollkommene Redner.- Cicero: Zusammenfassung für Eilige.- Quintilian – das Handbuch der Rhetorik und die Allgemeinbildung.- Rhetorik im Literaturbetrieb der römischen Kaiserzeit.- Rhetorik im Christentum: die Kirchenvater und ihre rhetorische Bildung.- Die Rhetorik wird still im Mittelalter.- Cicero, Quintilian und Isokrates in der Renaissance.- Kant: ein Tiefpunkt für die Rhetorik.- »Ich bin kein Redner. […] Ich vermag nicht mit Worten spielend auf das Gefühl zu wirken, um damit Thatsachen zu verdunkeln« : Zu Bismarcks Rhetorik.- Rhetorik im 20. Jh. und heute: Das Problem mit den Emotionen.- Noch einmal Fake News und alternative Wahrheiten.- Anhang.-




Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Gyburg Uhlmann ist seit 2007 Professorin für Griechische Philologie an der Freien Universität Berlin. 2006 erhielt sie als jüngste Preisträgerin den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis.