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Anna Kaminsky

Frauen in der DDR

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ISBN: 978-3-86153-978-0
Verlag: Links, Christoph, Verlag
Format: Flexibler Einband
336 Seiten; 88 schw.-w. Abb.; 21 cm x 13.5 cm, 3. Auflage, 2020

Hauptbeschreibung

Wie lebten Frauen in der DDR? Im Rückblick erscheinen sie oft wie »siebenarmige Göttinnen«, die es offenbar spielend schafften, Berufstätigkeit, Mutterschaft und Emanzipation unter einen Hut zu bringen und bei alldem fröhlich durchs Leben zu gehen. Ihnen standen viele Wege offen, da, so die offizielle Lesart, der Staat vorbildlich für »seine Frauen« sorgte. Frauen in der DDR waren aber zugleich zwischen all ihren Rollen zerrissen – wie die Heldinnen aus den Erzählungen von Brigitte Reimann oder Maxie Wander, die sich gegen die ihnen gesetzten Grenzen auflehnten, und oftmals scheiterten.
Anna Kaminsky wagt einen Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso einschließt wie das berufliche und das private. Fotografien von Barbara Köppe, Uwe Gerig, Klaus Mehner und Harald Schmitt sowie biografische Porträts werfen Schlaglichter auf die Vielfalt weiblicher Lebensentwürfe.
3., erweiterte Auflage mit einem zusätzlichen Kapitel: Und die Schwestern im Westen? Frauen in der Bundesrepublik

Kurztext / Annotation

Frauen in der DDR - »selbstbewusst und lebensfroh«?

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Anna Kaminsky: Geboren in Gera, aufgewachsen in Dessau und Halle, Studium an der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaft in Leipzig, Abschluss als Diplom-Sprachmittlerin, 1987 freiberufliche Tätigkeit als Übersetzerin, 1993 Promotion, Mitarbeit in verschiedenen Forschungs- und Ausstellungsprojekten u. a. an der Universität Münster, der Gedenkstätte Sachsenhausen und dem Deutschen Historischen Museum Berlin, seit 1998 Mitarbeiterin und seit 2001 Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Im Ch. Links Verlag erschienen von ihr »Kaufrausch. Die Geschichte der ostdeutschen Versandhäuser«, 1998 und »Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR« (Herausgeberin), 3. Auflage 2016.