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Martin Aust

Die Schatten des Imperiums

Russland seit 1991

11,99 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-406-73163-1
Reihe: Beck Paperback
Verlag: C.H.Beck (Deutschland)
Format: E-Book Text (EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
190 Seiten; mit 4 Karten, 1. Auflage, 2019
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Inhaltsverzeichnis

1;Cover;1
2;Titel;2
3;Zum Buch;3
4;Über den Autor;3
5;Impressum;4
6;Widmung;7
7;Inhaltsverzeichnis;5
8;I. Ungebrochene Kontinuität: Deutschlands gespaltenes Russlandbild;9
9;II. Dämon und Konzept: Was ist ein Imperium?;21
10;III. Postimperium: Russland, Deutschland, Frankreich und Großbritannien;31
11;IV. Erblasser wider Willen: Gorbatschow, das Ende der Sowjetunion und das Erbe des Imperiums;47
12;V. Die Erben: Russlands Umgang mit dem imperialen Erbe;63
13;VI. Russlands Zukunft;131
14;Dank;137
15;Anmerkungen;139
16;Literaturverzeichnis;159
17;Internetressourcen;170
18;Register;175
19;Karten;184

Kurztext / Annotation

Ist Russland ein neoimperialistischer Staat, der seine Nachbarn drangsaliert oder bloß das unschuldige Opfer westlichen Expansionsdranges? Weder das eine noch das andere, so argumentiert Martin Aust, denn in den aufgeheizten Debatten der Gegenwart wird unterschätzt, dass Russland seit 1991 in einem postimperialen Raum agiert, der zuvor über Jahrhunderte vom sowjetischen und zaristischen Imperium beherrscht wurde.
Der Untergang der Sowjetunion verlief im welthistorischen Vergleich relativ unblutig. Doch er hinterließ ein Erbe, das bis heute fortwirkt. Die wirtschaftliche Arbeitsteilung verschwand ebenso wenig wie die starke ethnische Vermischung innerhalb des Reichsverbands. Und die neu entstehenden Nationalstaaten ließen Minderheitenkonflikte eskalieren, die im imperialen Zusammenhang ruhig gestellt gewesen waren. Doch auch in der Zentrale selbst wirkten imperiale Denkweisen und Institutionen fort. Es wird seitdem in Russland intensiv darum gerungen, wie mit dem imperialen Erbe umzugehen sei und was es für die Gegenwart bedeutet. Martin Aust zeichnet alle diese Probleme und Debatten nach und zeigt, wie wichtig sie sind, um die gegenwärtige Politik Russlands wirklich zu verstehen.

Martin Aust ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn.


Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet