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Matthias Jablonski

Bildung des Strompreises für Haushaltskunden eines ehemaligen kommunalen Monopolisten in einem liberalisierten Markt

Am Beispiel der Stadtwerke Düsseldorf AG

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ISBN: 978-3-656-05235-7
Verlag: GRIN Verlag
Format: Flexibler Einband
32 Seiten; 1 Farbabb.; 210 mm x 148 mm, 3. Aufl., 2011

Langtext

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,30, Private Fachhochschule Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann man auf Grund einer retrograden Betrachtung einer Strompreisbildung den funktionierenden Wettbewerb in einem ehemaligen Monopolmarkt ableiten?

Den Energieversorgern wird meistens vorgeworfen, dass kein Wettbewerb herrscht und der örtliche Grundversorger zu teuer sei. In der vorliegenden Arbeit werden diese Vorwürfe kritisch betrachtet und so ausgearbeitet, dass ein allgemeines Verständnis der aktuellen Lage möglich ist.

In Kapitel 2 der Arbeit wird die Liberalisierung des deutschen Strommarktes thematisiert. Nachdem zuerst die besonderen Merkmale des Gutes Strom dargestellt wurden, wird dann in chronologischer Reihenfolge der lange Weg vom ehemaligen kommunalen Monopolmarkt zum Wettbewerb skizziert. Es wird aufgezeigt, warum es bis zur Liberalisierung des deutschen Strommarktes 1998 keinen Wettbewerb gab. Danach wird erläutert was unter dem Begriff Wettbewerb zu verstehen ist und welche Wettbewerbstheorien die deutsche Wirtschaftspolitik als Leitbilder beeinflussten. Aus der Veränderung der Leitbilder ist der Paradigmenwechsel der Regierung, die Strommonopole zu deregulieren, ableitbar. Um die Voraussetzungen für den Wettbewerb auf dem Strommarkt zu schaffen, hat der deutsche Staat seit 1998 einige Meilensteine auf dem Weg gebracht. Aber nicht auf allen Wertschöpfungsstufen der Stromwirtschaft herrscht Wettbewerb.

Nach dem theoretischen Teil werden in Kapitel 3 anhand des Internetvergleichsportales Verivox, die Gesamtpreise für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh im Marktgebiet Düsseldorf zwischen der Grundversorgung der Stadtwerke Düsseldorf AG und dem günstigsten Wettbewerber Stromio classic miteinander verglichen. Anschließend erfolgt eine Erörterung aller Preisbestandteile der Stromrechnung. Die Gesamtbeträge werden um die staatlich reguli