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Friedrich Schade

Azubi-Recht

Die wichtigsten Fragen und Antworten

8,99 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-943082-06-7
Verlag: Verlag Wissen-Kompakt
Format: E-Book Text (EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
120 Seiten, 2012

Kurztext / Annotation

Mehr als 600.000 Auszubildende beginnen jedes Jahr in Deutschland ihre Berufsausbildung. Der Ratgeber 'Azubi-Recht - Die wichtigsten Fragen und Antworten' zeigt dieser Zielgruppe ihre Rechte und Pflichten im Rahmen ihrer beruflichen Ausbildung auf. Präzise und kompakt stellt der Autor folgende rechtliche Schwerpunkte des Berufsausbildungsrechts dar: - Entstehung eines Berufsausbildungsverhältnisses - Abschluss des Berufsausbildungsvertrags - Gleichbehandlung von Auszubildenden im selben Unternehmen - Pflichtverletzungen während der Ausbildung - Unverschuldeter Ausfall der Ausbildung - Kündigung des Ausbildungsverhältnisses - Besonderer Arbeitsschutz - Sozialversicherungsrecht für Auszubildende - Eignung des Ausbilders und der Ausbildungsstätte - Abschlussprüfung - Praxisorientierte Beispiele runden den Ratgeber ab

Prof. Dr. Friedrich Schade war 15 Jahre im Privatkundengeschäft bei verschiedenen Privatbanken in Deutschland beschäftigt, zuletzt bis zum Ende des Jahres 2003 im Management Committee / Vorstand der deutschen Tochterbank einer internationalen Großbank in Frankfurt am Main. Schon seit dem Jahr 1995 lehrt er Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht sowie Wirtschaftsrecht an verschiedenen Hochschulen, seit dem Jahr 2001 an der privaten, staatlich anerkannten Business and Information Technology School in Iserlohn. Er ist Autor mehrerer Bücher zum Arbeits- und Wirtschaftsrecht.

Textauszug

1. Grundlagen des Azubi-Rechts

1.1 Was bedeutet "Azubi-Recht"?

Das Azubi-Recht umfasst das Recht der Berufsausbildung . Die Berufsausbildung ist im Berufsbildungsgesetz geregelt.

Dieses Gesetz gilt in der aktuellen Fassung vom 23. März 2005 mit späteren Änderungen.

Das Azubi-Recht ist deshalb so wichtig, weil sich aktuell ca. 1,6 Millionen Auszubildende in der Berufsausbildung in den verschiedensten Branchen und Unternehmen befinden. Und jedes Jahr beginnen ca. 600.000 junge Menschen eine neue Ausbildung.

Ziel der Berufsausbildung ist es nach
1 Absatz 2 Berufsbildungsgesetz, durch die Vermittlung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeiten an eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf heranzuführen. Die Berufsausbildung hat nach
1 Absatz 3 Berufsbildungsgesetz die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Ferner soll sie den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen ermöglichen.
1.2 Wer ist Ausbilder?

Ausbilder ist typischerweise ein Arbeitgeber, und ein Arbeitgeber ist eine Person, die mindestens einen Arbeitnehmer beschäftigt. Der Arbeitgeber muss geeignet sein, um ausbilden zu dürfen. Nach
28 Absatz 1 Satz 2 Berufsbildungsgesetz darf ein Ausbilder nur ausbilden, wenn er persönlich und fachlich zur Ausbildung geeignet ist.
Persönliche Eignung

Die persönliche Eignung wird im Berufsbildungsgesetz nicht definiert. Nach
29 Berufsbildungsgesetz ist persönlich nicht geeignet, wer Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf oder wiederholt oder schwer gegen dieses Gesetz oder die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoßen hat, so z. B. im Sinne von
25 Jugendarbeitsschutzgesetz vorsätzliche Straftaten begangen hat.
Fachliche Eignung

Der Ausbilder muss fachlich geeignet sein. Nach
30 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz ist fachlich geeignet, wer die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind.
1.3 Wer ist Auszubildender?

Eine Definition für Auszubildende gibt es im Berufsbildungsgesetz nicht. Auszubildender ist, wer mit einem Ausbilder einen Ausbildungsvertrag geschlossen hat. Er möchte in einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren im Rahmen eines detaillierten Ausbildungsplans in einer geeigneten Ausbildungsstätte die beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse, Fähigkeiten und beruflichen Erfahrungen erwerben, um ein in der Branche anerkanntes Ausbildungsziel zu erreichen. Dafür ist ein privatrechtlicher Vertrag zwischen dem Auszubildenden und einem Ausbilder notwendig.

Beim Auszubildenden handelt es sich um eine natürliche Person, die jede Staatsangehörigkeit haben kann. Sie muss zum Aufenthalt in Deutschland berechtigt sein.
1.4 Wo und in welchem Umfang ist die Berufsausbildung geregelt?

Die Berufsausbildung ist im Berufsbildungsgesetz in der Fassung des Jahres 2005 geregelt. Das Berufsbildungsgesetz unterteilt die Berufsausbildung in folgende Themenbereiche:

- Ordnung der Berufsausbildung (

4 - 9 Berufsbildungsgesetz)

- Berufsausbildungsverhältnis = Ausbildungsvertrag (

10 - 26 Berufsbildungsgesetz)

- Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal (

27 - 33 Berufsbildungsgesetz)

- Verzeichnis der Berufsausbildun

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Herausgeber/Autor


Mitarbeiter

Sonstiger Urheber: Helen Bratvogel