JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert.
Sie können manche Teile der Website daher leider nicht verwenden.
Titel wurde in den Warenkorb gelegt
titel
Titel wurde auf den Merkzettel übetragen
titel
schließen
drucken

Anja Stenger

Stärkere Beteiligung des Europäischen Parlaments am Vertragsänderungsverfahren

Möglichkeiten und Grenzen auf Grundlage der Verfassungen der Mitgliedstaaten. Dissertationsschrift

72,95 EUR inkl. MwSt.
Besorgungstitel - genauer Liefertermin und Preis auf Anfrage!
Auf den Merkzettel In den Warenkorb
ISBN: 978-3-631-54186-9
Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
294 Seiten; 210 mm x 148 mm, Neuausg., 2005

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : Vertragsänderungsverfahren: verfassungsspezifischer Gegenstand - Defizite - Legitimationspotential des Europäischen Parlaments - Konkrete Verfahrensvorschläge - Verfassungen der Mitgliedstaaten: Europa als Staatsziel - Übertragung von Hoheitsrechten - Prinzip der Volkssouveränität - Prinzip staatlicher bzw. nationaler Souveränität - Völkervertragliche Rückbindung - Recht zum Widerruf und Beendigung der Mitgliedschaft - Verfassungsänderung und unantastbare Verfassungsprinzipien.

Langtext

Die Arbeit widmet sich dem noch immer aktuellen Thema der demokratischen Legitimation der Unionsgrundordnung. Zwar sind die Verfassungsfunktionen des Primärrechts anerkannt und durch Verabschiedung des Vertrags über eine Verfassung für Europa verdeutlicht worden. Die rein intergouvernementale Ausgestaltung des Vertragsänderungsverfahrens wird der Bedeutung der Verträge, insbesondere unter dem Gesichtspunkt demokratischer Legitimation, jedoch nicht gerecht. Ziel der Arbeit ist es, in einem ersten Teil darzulegen, ob eine stärkere Einbeziehung des Europäischen Parlaments im Änderungsverfahren tatsächlich zu einem Abbau des Demokratiedefizits führen kann, um dann im Hauptteil zu untersuchen, ob eine Stärkung der Parlamentsrechte auf Grundlage der Verfassungen ausgewählter Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, skandinavische Staaten) auch rechtlich umsetzbar ist. Der Konflikt besteht darin, dass eine Beteiligung des Parlaments gerade in der Beschlussphase des Änderungsverfahrens die Vertragsmacht der Mitgliedstaaten reduziert, was dem Integrationsprozess eine ganz neue Qualität verleiht.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Die Autorin: Anja Stenger, geboren 1975 in Luckenwalde; Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Greifswald und Tilburg (Niederlande); Referendariat in Bremen; Master of Laws in Edinburgh; Zulassung als Rechtsanwältin (Berlin); Promotion 2005.