JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert.
Sie können manche Teile der Website daher leider nicht verwenden.
Titel wurde in den Warenkorb gelegt
titel
Titel wurde auf den Merkzettel übetragen
titel
schließen
drucken

Gabriele Metternich

Verfügungsverhalten von Erblassern

Eine empirische Untersuchung als Beitrag zur Rechtstatsachenforschung und Reformdiskussion auf dem Gebiet des Erbrechts

65,95 EUR inkl. MwSt.
Besorgungstitel - genauer Liefertermin und Preis auf Anfrage!
Auf den Merkzettel In den Warenkorb
ISBN: 978-3-631-60146-4
Reihe: Studien zum deutschen und internationalen Familien- und Erbrecht
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Fester Einband
250 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 2010
weitere Reihen   

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Einführung in die Rechtstatsachenforschung und die Entwicklung des Erbrechts nach BGB und ZGB der DDR – Verfügungsverhalten: Verfügungsarten in Abhängigkeit zu einzelnen Sozialdaten (Familienstand, Geschlecht, Alter etc.), Verfügungsinhalt (Erbeinsetzung, Vermächtnis, Auflage etc.) – Reformüberlegungen: einzelne Reformkomplexe im Kontext der Untersuchungsergebnisse (Ehegatten- und Verwandtenerbrecht, Pflichtteilsrecht etc.).

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Gabriele Metternich studierte von 1997 bis 2003 Rechtswissenschaften an der Universität Marburg. Im Anschluss absolvierte sie das Referendariat im OLG-Bezirk Brandenburg und legte im Jahr 2005 die Zweite juristische Staatsprüfung in Berlin ab. Seither arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Marburg.

Hauptbeschreibung

Das Erbrecht hat die Aufgabe, die vermögensrechtlichen Verhältnisse eines Menschen nach seinem Tod zu regeln, und betrifft deshalb jeden. Diese enorme praktische Bedeutung hat die Verfasserin veranlasst, sich dem Erbrecht von seiner rechtstatsächlichen Seite zu nähern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die weitgefasste Frage, wie Erblasser testieren. Die an brandenburgischen Amtsgerichten aus über tausend Nachlassakten ermittelten Daten zur Person des Erblassers und zum Inhalt seiner Verfügung geben Aufschluss über die Rechtswirklichkeit und führen die Autorin dazu, einzelne Reformvorschläge anhand der gewonnenen Untersuchungsergebnisse kritisch zu hinterfragen. Aufgrund dessen ist die Untersuchung sowohl für den erbrechtlichen Praktiker als auch den Gesetzgeber ein wertvolles Hilfsmittel.