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A. F. Morland

Arztroman Sammelband Drei Romane - Zur Rettung bleibt nur wenig Zeit / Ein Mörder in Bergesfelden/ Sie dürfen als Frau nicht versagen - plus Extra Story

3,99 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-7389-1721-5
Verlag: Uksak E-Books
Format: E-Book Text (EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
360 Seiten, 2019

Kurztext / Annotation

Er ist ein Versager - das hat sein Vater schon immer gesagt. Hoch verschuldet und ohne Geld kehrt er nach Hause zurück, und als sein Bruder ihm in dem elterlichen Betrieb keinen Hilfsjob geben will, beschließt Dieter Bechner, seinem Leben ein Ende zu setzen. Im letzten Augenblick wird er gerettet und in die Mohnhaupt Klinik eingeliefert. Die Notfallärztin Dr. Alena Bärwald hat ihn nicht nur wiederbelebt, sondern kümmert sich auch danach um seine seelischen Nöte, damit Dieter neuen Lebensmut fasst. Er verliebt sich in die attraktive Ärztin, doch sie weist ihn ab, und da bricht für den jungen Mann eine Welt zusammen ...

Textauszug


E in CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

D ER MITTELSTÜRMER DER gegnerischen Fußballmannschaft legte einen sehenswerten Sololauf hin. Er überspielte jeden, der ihm den Ball abnehmen wollte, und näherte sich mit Volldampf Marcus Tor. In diesem kritischen Augenblick war guter Rat teuer. Marcus Amberg stand unter Strom, seine Nerven vibrierten. Wenn er jetzt einen Fehler machte, war das Spiel verloren.

Jörg Clementi, der Trainer, war aufgesprungen. Blass vor Entsetzen und mit Augen, so groß wie Tennisbälle, verfolgte er das Geschehen. Marcus stand wie festgeleimt auf der Torlinie. Der schnelle Gegner schnaufte wie eine Dampflok heran. Wenn Marcus im Tor blieb, konnte der Stürmer sich die Ecke aussuchen, in die er den Ball schießen wollte, also musste der Tormann ihm entgegenlaufen. Wie ein Kastenteufel flitzte er aus seinem Gehäuse. Der gegnerische Torjäger schlug einen Haken, Marcus hechtete nach dem Ball, wurde von einer Schuhspitze getroffen, ein Schmerz durchglühte sein Knie, er biss die Zähne zusammen, stöhnte auf, riss den Ball an seine Brust und ließ ihn nicht mehr los. Die Gefahr war gebannt. Jörg Clementi warf die Arme befreit hoch und jubelte mit den vielen Fans der Mannschaft, die er betreute. Der Stürmer ließ sich spektakulär fallen, um einen Elfmeter herauszuschinden, doch der Schiedsrichter ließ sich nicht täuschen - und Marcus Amberg war mal wieder der Held des Tages. Dank seiner hervorragenden Leistung brachte seine Mannschaft den sechsten Auswärtssieg in Folge nach Hause.

Dementsprechend hoch ging es auf der Heimfahrt im Bus her. Alle wussten, wer der Vater dieses wichtigen und nur hauchdünn ausgefallenen Sieges war, und sie feierten ihren Helden mit übermütigen Liedern und Sprechchören.

Jörg Clementi setzte sich neben Marcus. "Der Himmel erhalte dir noch recht, recht lange deine Superform, mein Junge. Als der Knabe unsere Verteidiger überspielte, blieb mir vor Schreck fast das Herz stehen. Ich dachte, jetzt klingelt es."

Marcus grinste. "Du hast nicht mit meiner Umsicht, mit meiner Schnelligkeit und mit meinem Mut gerechnet, wie?"

"Du bist der beste Schlussmann, den wir jemals hatten. In dieser Form bist du für uns unentbehrlich, deshalb solltest du sehr auf deine Gesundheit achten."

"Das tue ich", gab der dunkelhaarige, gutaussehende Tormann zurück.

"Was ist mit deinem Knie?", erkundigte sich Clementi.

"Der Typ wollte es mir kaputttreten - ist ihm aber nicht gelungen."

"Du bist nach diesem Zusammenstoß kurz gehumpelt."

"Der Schlag hat höllisch weh getan", sagte Marcus.

"Ich sehe dich in letzter Zeit immer wieder mal humpeln."

Marcus lachte. "Zeig mir einen Fußballer, der keine Wehwehchen hat."

Clementi sah nachdenklich auf Marcus Knie. "Warum gehst du nicht mal in die Heideck-Klinik und lässt dich durchchecken?"

"Wozu? Man würde nichts finden."

"Tu s mir zuliebe", sagte der Trainer, "damit ich besser schlafen kann."

"Na schön", gab Marcus nach, "wenn ich dir damit eine Freude mache, werde ich mich um einen Termin bemühen."

"Ich danke dir, mein Junge."

Was der hagere Klinikchef Dr. Stefan Heideck dem Tormann eine Woche später eröffnen musste, war leider absolut nicht erfreulich: Man hatte in Marcus Bein ein Sarkom, eine bösartige Geschwulst, entdeckt.

"Das Sarkom ist ebenso gefährlich wie das Karzinom", erklärte Dr. Heideck dem betroffenen Patienten, "weil es wie dieses mit seiner Zellwucherung in die gesunde Umgebung eindringt und ebenfalls Metastasen, zumeist in Lunge oder Leber, entstehen lässt."

Marcus Am

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