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BMVI

Bewertung von Bodenfunktionen im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung bei Straßenbauvorhaben

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ISBN: 978-3-95606-416-6
Reihe: Forschung - Strassenbau und Verkehrstechnik
Verlag: Fachverlag NW in Carl Ed. Schünemann KG
Format: Flexibler Einband
116 Seiten; 29.7 cm x 21 cm, 1. Auflage, 2019
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Hauptbeschreibung

Heft 1135: Bewertung von Bodenfunktionen im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung bei Straßenbauvorhaben

116 S., 9 Abb., 55 Tab., inkl. Anhang auf beiliegender USB-Karte,
ISBN 978-3-95606-416-6, 2018, 19,50 EUR

Ziel des Forschungsvorhabens war die Erarbeitung eines einheitlichen und bundesweit einsetzbaren Bewertungsverfahrens für das Schutzgut Boden im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung bei Bundesfernstraßenbauvorhaben (BOSTRA-Verfahren).
Als Grundlage wurden konkrete Bewertungsverfahren für die im BBodSchG verankerten Bodenfunktionen erarbeitet. Es wurden Bodenfunktionen ausgewählt, die in der Bewertungspraxis der Länder Anwendung finden und das Schutzgut Boden mit dem Ziel einer Funktionsbewertung ausreichend gut abbilden.

Um die Böden mit ihren Bodenfunktionen im Rahmen der Eingriffsregelung berücksichtigen zu können, wurden sie Wertstufen zugeordnet, welche unmittelbar in die Berechnung des Eingriffsumfangs eingehen.

Diese Wertstufen wurden nach einer Bewertungsmatrix unter Berücksichtigung der aggregierten Bodenfunktionsbewertung sowie der Naturbelassenheit des Profilaufbaus ermittelt. Die Berechnung der Ausgleichserfordernisse erfolgt schließlich nach einem Punktwertverfahren.
Parallel wurde eine praktische Überprüfung des BOSTRA-Verfahrens in fünf Testgebieten sowie der Vergleich der Bewertungsergebnisse mit den Ergebnissen zweier länderspezifischer Verfahren (Sachsen und Baden-Württemberg) durchgeführt.

Die entwickelte Bewertungsmethode setzt sich aus den Teilen Erfassung, Bewertung, Wirkungsprognose, Vermeidung und Kompensationsermittlung zusammen und deckt damit die Aufgabenfelder der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung ab.

Das BOSTRA-Verfahren ermöglicht den reproduzierbaren Vergleich des Bodenfunktionserfüllungsgrades und Eingriffsumfangs vor und nach dem Eingriff. Die Erfolgskontrolle von Ausgleichsmaßnahmen wird so erleichtert. Eingriffe in das Schutzgut Boden führen aufgrund seiner Sensibilität schnell zu hohen Funktionsverlusten. Ein Ausgleich ist daher häufig nur schwer und unter hoher Flächeninanspruchnahme möglich. Durch die validierenden Bodenuntersuchungen konnte gezeigt werden, dass gerade im Umfeld von Baustellen ein großes Potenzial zur Vermeidung von Bodenbeeinträchtigungen und damit zu einer Verringerung des Ausgleichsumfangs besteht.