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Jörg Fritzsche

Unterlassungsanspruch und Unterlassungsklage

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ISBN: 978-3-540-67143-5
Verlag: Springer Berlin (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
XXX, 770 Seiten; 23.5 cm x 15.5 cm, 2000, 2000

Hauptbeschreibung

Der Unterlassungsrechtsschutz ist auch in der Praxis des Zivilrechts nicht mehr wegzudenken. Obwohl er eine überragende praktische Bedeutung hat, beschränkt sich seine Behandlung in der Wissenschaft zumeist auf Teilbereiche, insbesondere das Wettbewerbsrecht, den Eigentums- und Persönlichkeitsschutz usw. Die bestehende Lücke einer umfassenden Darstellung einschließlich vieler prozessualer Fragen soll hiermit geschlossen werden.

Langtext

Der Unterlassungsrechtsschutz ist auch in der Praxis des Zivilrechts nicht mehr wegzudenken. Obwohl er eine überragende praktische Bedeutung hat, beschränkt sich seine Behandlung in der Wissenschaft zumeist auf Teilbereiche, insbesondere das Wettbewerbsrecht, den Eigentums- und Persönlichkeitsschutz usw. Die bestehende Lücke einer umfassenden Darstellung einschließlich vieler prozessualer Fragen soll hiermit geschlossen werden.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Notwendigkeit einer umfassenden Untersuchung; Ziel und Problematik der Untersuchung; Gang der Darstellung.- Der Begriff der Unterlassung: Allgemeiner und juristischer Unterlassungsbegriff; Das Unterlassen im Delikts- und Strafrecht; Unterscheidung von Handlung und Unterlassungsanspruch; Zur Notwendigkeit eines Unterlassungswillens; Die Duldung als Unterfall der Unterlassung; Fazit.- Entwicklung des Rechts der Unterlassungsansprüche: Römisches und gemeines Recht; Frühe Rechtsprechung des Reichsgericht; Die Entwicklung seit dem Inkrafttreten des BGB; Die heutige Bedeutung der Unterlassungsansprüche.- Vertragliche und gesetzliche Unterlassungsansprüche: Einteilung der Unterlassungsansprüche; Grundsätzliche Unterscheidung nach der Entstehung; Gemeinsamkeiten aller Unterlassungsansprüche; Handlungs- und erfolgsbezogene Unterlassungspflichten; Ergebnis.- Vertragliche Unterlassungsansprüche: Einführung; Arten vertraglicher Unterlassungsansprüche; Unterlassungsansprüche als Pendant vertraglicher Nebenpflichten; Unterlassungsansprüche als Ergänzung von Hauptleistungsansprüchen; Unterlassungsansprüche zur Verhinderung sonstiger Vertragsverletzungen; Unterlassungsansprüche gegen Schutzpflichtverletzungen; Vertragliche Unterlassungsansprüche Dritter; Entstehung und Voraussetzungen vertraglicher Unterlassungsansprüche; Rückgängigmachung eines Verstoßes.- Gesetzliche Unterlassungsansprüche: Anspruchsgrundlagen gesetzlicher Unterlassungsansprüche; Unterlassung als Gegenstand eines materiellen Anspruchs; Die Entstehung des gesetzlichen Unterlassungsanspruchs; Einteilung der gesetzlichen Unterlassungsansprüche.- Die Voraussetzungen gesetzlicher Unterlassungsansprüche: Die Voraussetzungen des Verletzungsunterlassungsanspruchs nach H.M.; Beweisrechtliche Fragen des Verletzungsunterlassungsanspruchs;Voraussetzungen des VorbeugendenUnterlassungsanspruchs; Zum Wegfall der Begehungsgefahr; Zwischenfazit.- Inhalt und Umfang des gesetzlichen Unterlassungsanspruchs: Der Inhalt des gesetzlichen Unterlassungsanspruchs; Abgrenzung von Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch; Die Abgrenzung von Unterlassungs- und Schadensersatzanspruch; Sonderprobleme; Der Umfang des Unterlassungsanspruchs; Aufbrauchs- oder Umstellungsfristen; Unterlassungsanspruch und Verhältnismäßigkeit; Rückschluß auf die Dogmatik des gesetzlichen Unterlassungsanspruchs; Rechtsfolgen von Verstößen.- Die außergerichtliche Beilegung gesetzlicher Unterlassungsansprüche: Der wettbewerbsrechtliche Unterlassungsvertrag; Die (wettbewerbsrechtliche) Abmahnung; Die Unterwerfung; Der Inhalt des Unterlassungsvertrags und seine Ermittlung; Die Beendigung des wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsvertrags; Unterlassungsvertrag und AGB-Gesetz; Der unwirksame Unterlassungsvertrag.- Unterlassungsansprüche und allgemeines Schuldrecht: Die Problematik; Die Fälligkeit von Unterlassungsansprüchen; Erfüllung; Unmöglichkeit; Sonstige Erlöschensgründe für Unterlassungsansprüche; Schuldnerverzug; Gläubigerverzug; Unterlassungsanspruch und Leistungsverweigerungsrechrt; Mehrheit von Schuldnern und Gläubigern; Exkurs: Zur Anwendbarkeit des § 687 II BGB.- Die Haftung für Zuwiderhandlungen dritter und der Begriff des Störers: Die Unterlassungshaftung für Dritte; Lösung des Problems über den Störerbegriff; Haftung bei Personengesellschaften und juristischen Personen.- Rechtsnachfolge bei Unterlassungsansprüchen: Rechtsnachfolge auf der Gläubigerseite; Rechtsnachfolge auf der Schuldnerseite; Prozeßstandschaft bei Unterlassungsansprüchen; Prozessuale Rechtsnachfolge.- Verjährung von Unterlassungsansprüchen: Die Zwecke der Verjährung; Zur Verjährbarkeit von Unterlassungsansprüchen; Verjährungsbeginn; Rechtsfolgen der