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Lukas Baumann

Die unterschiedliche Arbeitsmarktentwicklung in Europa und ihr Einfluss auf die Schuldenkrise

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ISBN: 978-3-668-07417-0
Verlag: GRIN Verlag
Format: Flexibler Einband
48 Seiten; 2 Farbabb.; 210 mm x 148 mm, 2015

Langtext

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 2,7, Universität Hamburg (Fachbereich Sozialökonomie), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der unterschiedlichen Arbeitsmarktentwicklung in Europa und ihrem Einfluss auf die Schuldenkrise. Auch im zurückliegenden Wahlkampf zur Bundestagswahl 2013 war die sogenannte Euro- oder Schuldenkrise fester Bestandteil der politischen Debatten; bei der Beurteilung der Schuldenkrise gehen die Meinungen abhängig vom politischen Lager dabei weit auseinander. Während konservative und liberale Politiker Ländern wie Griechenland eine fehlende Haushaltsdisziplin unterstellen, verweisen Sozialdemokraten wie Peer Steinbrück auf eine fehlerhafte Regulierung des Finanzsektors, die Länder wie Irland oder Spanien in ihre derzeitige Lage gebracht habe.

Jedoch gibt es abseits des ökonomischen Mainstreams ebenso Stimmen, die eine Hauptschuld für die jüngsten Entwicklungen auf Seiten Deutschlands sehen.
Der französische Industrieminister Arnaud Montebourg forderte unlängst die Einführung eines deutschen Mindestlohns, um die von Deutschland ausgehend "unfaire Konkurrenz" zu beseitigen (Handelsblatt: 2013).

Tatsächlich existiert unter Ökonomen bereits seit einigen Jahren die These, Deutschland erziele durch eine vom Rest der Europäischen Währungsunion (EWU) abweichende Tarif- und Lohnpolitik Wettbewerbsvorteile, die sich in Form steigender Exporte auf Kosten der übrigen Mitgliedsstaaten niederschlagen würden. Eben diesem "Bagging-Thy-Neighbour"-Vorwurf wollen wir im Laufe dieser Arbeit nachgehen.

Zu diesem Zweck untersucht diese Arbeit besonders die Veränderung der deutschen Arbeitsbeziehungen, wobei der Schwerpunkt auf die Arbeit der heimischen Gewerkschaften gerichtet ist. Die hierbei wohlmöglich größte Herausforderung stellt die Übertragung nationaler Beobachtungen auf eine europäische Eben dar. Um eine möglichst objektive Betrachtu