JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert.
Sie können manche Teile der Website daher leider nicht verwenden.
Titel wurde in den Warenkorb gelegt
titel
Titel wurde auf den Merkzettel übetragen
titel
schließen
drucken

Burkhard Tomm-Bub

Gesellschaft - Sucht - Sozialarbeit

Diplomarbeit

31,90 EUR inkl. MwSt.
Besorgungstitel - genauer Liefertermin und Preis auf Anfrage!
Auf den Merkzettel In den Warenkorb
ISBN: 978-3-638-70335-2
Verlag: GRIN Verlag
Format: Flexibler Einband
220 Seiten; 210 mm x 148 mm, 2. Aufl., 2007

Langtext

Diplomarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Mannheim, Hochschule für Sozialwesen (Sozialarbeit), Veranstaltung: Medienpädagogik, 137 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die noch immer aktuelle Arbeit bietet zunächst Definitionen von Sucht(typen) und geht auch auf deren Epidemiologie ein. Den Schwerpunkt bildet anschließend der Alkoholismus (Definitionen, Phasen, Typen, Wirkungen, Verbrauch, Abbau, etc.). Gesundheitliche Aspekte und ätiologische Aspekte schließen sich als Unterpunkte an. Weiterhin wird in ähnlicher Weise auf Medikamentensucht und Polytoxikomanie eingegangen.
Die gesamte (westliche) Gesellschaft ist ein "Suchtpatient", so die anschließend ausführlich erarbeitete Kernthese: die ungebremmste Verknüpfung von Leistung mit Wertschätzung, sowie ein hemmungsloses Konsumdenken spiegeln dies wieder.
Ein medialer Exkurs (Untersuchung von Alkoholwerbung) dient als beispielhafter Beleg. Anmerkungen zur Therapie (ergänzt durch eigene Erfahrungen des mehrfachabhängigen Verfassers) und auch zu sozialarbeiterischen Aspekten schließen die Arbeit ab. Um seine Thesen zu stützen, bietet der Autor eine überaus interessante und bunte Reihe von Kronzeugen auf, von Erich Fromm über A.S. Neill und Jiddu Krishnamurti bis hin zum Indianer "Rolling Thunder". Namen wie Mahatma Gandhi, Seneca, Epikur, Khalil Gibran, Tuiavii, Lawrence Ferlinghetti, Charles Bukowski, William S. Burroughs und Fritjof Capra kennzeichnen weitere Aspekte der Auseinandersetzung mit dem Thema. In der Tat vermögen die philosophischen sowie gesellschaftspsychologischen Passagen des Werkes, das eine starke Affinität zu Fromms "Haben oder Sein" aufweist, am meisten zu faszinieren.