JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert.
Sie können manche Teile der Website daher leider nicht verwenden.
Titel wurde in den Warenkorb gelegt
titel
Titel wurde auf den Merkzettel übetragen
titel
schließen
drucken

Michael Köber

Kooperations- und Beschleunigungsmechanismen im Vorabentscheidungsverfahren

Dissertationsschrift

80,20 EUR inkl. MwSt.
Bestellbar! Wird umgehend für Sie besorgt
Auf den Merkzettel In den Warenkorb
ISBN: 978-3-631-62812-6
Reihe: Europäische Hochschulschriften Recht / Reihe 2: Rechtswissenschaft / Series 2: Law / Série 2: Droit
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
XXI, 428 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 2013
weitere Reihen   

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Michael Köber; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg; 2008 Erstes juristisches Staatsexamen; 2008 bis 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, VöR und EuR an der Universität Würzburg; 2010 Magister des Europäischen Rechts; 2012 Zweites juristisches Staatsexamen; seit 2013 Regierungsrat.

Hauptbeschreibung

Der Erfolg der europäischen Integrationsgemeinschaft ist zu einem ganz erheblichen Teil auch der Erfolg ihrer Gerichtsbarkeit. Der Gerichtshof der Europäischen Union hat mit frühen wegweisenden Entscheidungen und mit einer von bemerkenswerter Konzeption, Kohärenz und Kontinuität geprägten Rechtsprechungspraxis entscheidend zur Entwicklung der europäischen Rechtsgemeinschaft beigetragen. Das Vorabentscheidungsverfahren wird als wichtigstes Verfahren innerhalb der europäischen Rechtsordnung beschrieben. Es stellt die Verbindung zu den nationalen Gerichten her und bildet eine Schnittstelle zwischen nationalem Recht und Unionsrecht, so dass gemeinsam Recht gesprochen wird. Nach anfänglichem Zögern ergeht mittlerweile die überwiegende Zahl der Entscheidungen des EuGH im Verfahren der Vorabentscheidung. Diese Arbeit betrachtet Kooperations- und Beschleunigungsmechanismen im Vorabentscheidungssystem. In welche Richtung entwickeln sich diese Mechanismen derzeit? Inwieweit können sie, auch zur gegenseitigen Ergänzung, zur Weiterentwicklung des Vorabentscheidungsverfahrens zusammengeführt werden? Kann eine stärkere Einbeziehung des nationalen Richters in das Verfahren vor dem EuGH erreicht werden, ohne dabei den erfolgreichen Charakter des Vorabentscheidungssystems grundlegend zu verändern?

Kurztext / Annotation

Die Arbeit betrachtet Kooperations- und Beschleunigungsmechanismen im Vorabentscheidungssystem. Wie entwickeln sich diese Mechanismen derzeit, und können sie zur Weiterentwicklung des Verfahrens beitragen? Und kann eine stärkere Einbeziehung der nationalen Richter erreicht werden, ohne dabei den Charakter des Vorabentscheidungssystems zu verändern?

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Grundlagen des Vorabentscheidungssystems – Kooperation der Gerichte im Vorabentscheidungsverfahren – «acte clair» – Bewältigung einer wachsenden Arbeitsbelastung des EuGH – Verfahrensdauer und Beschleunigungsgebot – Stärkung der Stellung nationaler Gerichte im Kooperationsverhältnis – «green light»-Verfahren.