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Frank Simmeth

Gebrauchsanleitung Gast

Gäste begeistern, geschickt verkaufen

23,99 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-87515-706-2
Verlag: Matthaes Verlag
Format: E-Book Text (EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
192 Seiten, 3. Aufl., 2019

Kurztext / Annotation

Alles, was man über Gäste und Kunden wissen muss ...
Wer heute in Gastronomie und Hotellerie erfolgreich sein möchte, muss fast schon ein wenig Psychologe sein. Frank Simmeth versteht es, in humorvoller und verständlicher Weise das psychologische Hintergrundwissen für die Arbeit mit Gästen und Kunden zu vermitteln und zeigt auf, wie dieses im Alltag genutzt werden kann. Er beschreibt wirkungsvolle Wege, wie man Gäste tatsächlich begeistert, an sich bindet und dabei auch noch mit Leichtigkeit den Umsatz steigert.

Der gelernte Koch war in unterschiedlichen Führungspositionen in der Gastronomie tätig - immer jedoch mit dem Schwerpunkt Systemgastronomie. So war er u.a. gastronomischer Leiter der Käfer Messegastronomie und interner Trainer der Käfer Personalentwicklung. Seit 2003 ist der zertifizierte NLP-Coach erfolgreich als selbstständiger Trainer für die Gastronomie und Hotellerie tätig und begeistert in seinen lebendigen und abwechslungsreichen Seminaren Mitarbeiter wie Führungskräfte gleichermaßen. Frank Simmeth führt darüber hinaus seit mehreren Jahren Einzelcoachings für Führungskräfte durch. Seine Kolumne 'Der monatliche Servicetipp' erreicht mittlerweile knapp 10.000 Leser. Sein Motto: 'Hab Spaß am Job - und lass deine Gäste daran teilhaben!'

Textauszug

Höflich oder lieber persönlich?

Ich hörte einmal davon, dass einst, vor wohl nicht allzu langer Zeit, der König von Schloss Gastropia morgens aufwachte und nach seinem Lakaien rief. Der kam gelaufen ganz geschwind und sagte: "Guten Morgen, mein König, was darf ich denn für Euer Gnaden tun?""Geh in die Küche!", rief der König aus, "und bereite mir ein Frühstück, das meinen Morgen erfreut, mit leckerem Gebäck und heißem Kaffee!""So sei es", sagte der Lakai, eilte hinweg und tat, wie man ihm aufgetragen. Als er zurückkam, sagte der König: "Und geh nun auch noch zum Markt und besorg mir Fleisch und Gemüse, damit auch dieser Abend ein Genuss für mich und meine Sinne ist!" Und so eilte der Lakai zum Markt. Dort traf er zufällig seinen Kollegen, einen Lakaien vom Nachbarschloss Hotellia. Als er ihn sah, ging er zu ihm, schüttelte den Kopf und sagte: "Sag mal, wie geht es dir eigentlich? Findest du die Arbeit mit Königen nicht auch irgendwie zum Kotzen ...?"

Was macht den Reiz gastronomischer Berufe eigentlich aus? Dafür, dass ich nur wenige Menschen kenne, die in Gastronomie oder Hotellerie wegen der außergewöhnlich guten Bezahlung (!) arbeiten, treffe ich überdurchschnittlich viele Menschen, die diesen Beruf lieben. Anscheinend ist Geld doch nicht alles im Leben. Psychologisch betrachtet, zählt Geld primär nicht zu den Grundbedürfnissen der Menschen (außer als Mittel zum Zweck). Unsere Grundbedürfnisse sind Wertschätzung, Respekt, Liebe, Anerkennung, Sinnhaftigkeit usw. Vielleicht lohnt hier wieder ein Blick zu den Ursprüngen. Haben Sie schon einmal Freunde zu sich nach Hause zum Essen eingeladen? Warum tun Sie sich so etwas überhaupt an? Sie müssen planen, einkaufen, die Wohnung auf Vordermann bringen, Sie stehen in der Küche und kochen, bis die Freunde kommen. Dann sorgen Sie für gute Unterhaltung, machen vielleicht sogar Ihre besten Weine auf. Ihre Gäste gehen spätabends, und Sie stehen auch noch vor einem Berg Abwasch. Für was eigentlich so viel Aufwand? Was haben Sie davon?

Gastgeber können diese Frage sofort beantworten: Sie haben strahlende Gäste, Menschen, die am nächsten Tag noch einmal anrufen und sich bedanken, die mit anderen über den tollen Abend bei Ihnen reden und vielleicht noch eine Gegeneinladung aussprechen. Wenn Sie das jetzt mit den genannten psychologischen Grundbedürfnissen vergleichen, fallen Ihnen sicherlich sofort einige Übereinstimmungen auf. Es gibt wohl sehr wenige Berufe, in denen das Ergebnis der eigenen Arbeit (Wertschätzung, Anerkennung, Respekt) so unmittelbar deutlich werden kann wie in Gastronomie und Hotellerie. Es wird Sie vielleicht nicht überraschen, dass in unserem Märchen am Anfang etwas fehlt: Wertschätzung, Respekt und Anerkennung! Eine entscheidende Voraussetzung, um dies zu erreichen, ist sicherlich der gute Kontakt zwischen Mitarbeiter und Gast bzw. Kunden. In diesem Kapitel werde ich noch aufdecken, warum das so ist. Unter gutem Kontakt verstehe ich in diesem Fall die Annäherung unter Gesprächspartnern auf inhaltlicher und insbesondere auf emotionaler Ebene. In diesem Kontext ist mit emotionaler Ebene die Stimmung und Gefühlslage der Gäste gemeint.

Praxistipp Nr. 9

Sorgen Sie für guten Kontakt mit Ihren Gästen. Das bedeutet, dass Sie sich auf inhaltlicher und emotionaler Ebene angleichen. Die emotionale Ebene überwiegt dabei!

Für viele Mitarbeiter ist der Kontakt, den sie mit privaten Gästen haben, ein anderer als der Kontakt mit beruflichen Gästen. Vielleicht hat diese Kontaktunterscheidung zwischen privaten und beruflichen Gästen ihren Ursprung schon im Ausbildungsverfahren für Gastronomie und Hotellerie. Dieses ist zwar fundiert, wie wohl sonst nirgendwo auf dieser Erde, hat aber trotzdem meines Erachtens eine große Schwäche: Es ist nicht ausreichend gastorientiert! Wie bere

Beschreibung für Leser

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