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Alexander Müller

Das quasidingliche Recht

Zur Anwendbarkeit der §§ 372 ff ABGB auf Miete und Eigentumsvorbehalt

68,00 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-7046-8282-6
Reihe: Juristische Schriftenreihe
Verlag: Verlag Österreich
Format: Flexibler Einband
XVIII, 216 Seiten; 23.5 cm x 15.5 cm, 2019, 2019
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Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Mag. Dr. Alexander Müller, Senior Lecturer am Institut für Zivilrecht, JKU Linz

Hauptbeschreibung

Funktion und Systematik der publizianischen Klage

Kernstück der Arbeit ist eine umfassende Untersuchung der Anwendungsfälle der publizianischen Klage und der damit einhergehenden Konstellationen. Rechtsprechung und Teile des Schrifttums plädieren dafür, § 372 als Regelung über die relativ bessere Berechtigung zu verstehen. Daher möchten sie die publizianische Klage einerseits auf den Eigentumsvorbehaltskäufer, aber auch auf den Mieter anwenden, der nie ein dingliches Recht erwerben wird. Damit wird auch versucht, jener Rechtsprechung eine taugliche Grundlage zu geben, die aufgrund der Verwerfungen in der Kriegs- und Zwischenkriegszeit dem Mieter seit jeher einen petitorischen Räumungsanspruch gewährt hat.

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der dogmatischen Begründung dieser Auffassung auseinander, und sie versucht, alternative Lösungsvorschläge aufzugreifen bzw zu entwerfen. Weiters soll sie zeigen, dass die analoge Anwendung des § 372 die im ABGB angelegte Unterscheidung von Schuld- und Sachenrecht verwischt, und dass die beschworene Schutzlosigkeit des bloß obligatorisch berechtigen Sachinhabers nicht besteht. Abschließend wird untersucht, ob § 372 als Grundlage für Schadenersatz- und Bereicherungsansprüche dienen kann.

Werbliche Überschrift

Untersuchung der Anwendung der publizianischen Klage gem § 372 ABGB auf den Eigentumsvorbehaltskäufer und den Mieter

Klappentext

Diese Arbeit untersucht die Anwendungsfälle der publizianischen Klage. Rechtsprechung und Teile des Schrifttums plädieren dafür, § 372 als Regelung über die relativ bessere Berechtigung zu verstehen. Daher möchten sie die publizianische Klage einerseits auf den Eigentumsvorbehaltskäufer, aber auch auf den Mieter anwenden, der nie ein dingliches Recht erwerben wird.
Damit wird auch versucht, jener Rechtsprechung eine taugliche Grundlage zu geben, die aufgrund der Verwerfungen in der Kriegs- und Zwischenkriegszeit dem Mieter seit jeher einen petitorischen Räumungsanspruch gewährt hat.

Der Autor setzt sich kritisch mit der dogmatischen Begründung dieser Auffassung auseinander, und versucht, alternative Lösungsvorschläge aufzugreifen bzw zu entwerfen. Er zeigt, dass die analoge Anwendung des § 372 die im ABGB angelegte Unterscheidung von Schuld- und Sachenrecht verwischt, und dass die beschworene Schutzlosigkeit des bloß obligatorisch berechtigen Sachinhabers nicht besteht. Abschließend wird untersucht, ob § 372 als Grundlage für Schadenersatz- und Bereicherungsansprüche dienen kann.