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Franz Bydlinski; Peter Bydlinski

Grundzüge der juristischen Methodenlehre

Bearbeitet von Peter Bydlinski

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ISBN: 978-3-8252-4975-5
Verlag: UTB, Facultas
Format: Flexibler Einband
156 Seiten; 18.5 cm x 12 cm, 3. Auflage, 2018

Hauptbeschreibung

Auch eine noch so genaue Kenntnis der Gesetzeslage allein reicht für die juristische Arbeit nicht aus. Die unvermeidliche Distanz zwischen konkretem Fall einerseits und generell-abstrakten Normen andererseits macht eine Interpretation unumgänglich. Dabei bedarf es einer gelegentlich durchaus aufwändigen methodischen Vorgangsweise. Darüber soll hier Auskunft gegeben werden. Die Schwerpunkte liegen bei der Auslegung von Rechtsnormen, bei der Arbeit mit (möglicherweise) lückenhaften oder überschießenden Regelungen (Stichworte: Analogie und Reduktion) sowie bei der Arbeit mit Präjudizien, also mit Vorjudikatur zur neuerlich aktuellen Rechtsfrage. Das Buch wendet sich an Studierende der Rechtswissenschaften wie auch an praktisch tätige Juristen.

Kurztext / Annotation

Auch eine noch so genaue Kenntnis der Gesetzeslage allein reicht für die juristische Arbeit nicht aus. Die unvermeidliche Distanz zwischen konkretem Fall einerseits und generell-abstrakten Normen andererseits macht eine Interpretation unumgänglich. Dabei bedarf es einer gelegentlich durchaus aufwändigen methodischen Vorgangsweise. Darüber soll hier Auskunft gegeben werden. Die Schwerpunkte liegen bei der Auslegung von Rechtsnormen, bei der Arbeit mit (möglicherweise) lückenhaften oder überschießenden Regelungen (Stichworte: Analogie und Reduktion) sowie bei der Arbeit mit Präjudizien, also mit Vorjudikatur zur neuerlich aktuellen Rechtsfrage. Das Buch wendet sich an Studierende der Rechtswissenschaften wie auch an praktisch tätige Juristen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur 3. Auflage 5

Vorwort zur 1. Auflage 7

Abkürzungsverzeichnis 13

Ausgewählte Literaturhinweise 15

A. Einleitung: Was ist und wozu betreibt man juristische Methodenlehre? 17

I. Begriff und Aufgabe 17

II. Die Notwendigkeit der Methodenlehre 18

III. Gegenmodelle 19

IV. Methodenlehre für die Rechtsanwendung überhaupt oder für einzelne Rechtsgebiete? 24

B. Die Auslegung (im engeren Sinn) 27

I. Die wörtliche („grammatische“) Auslegung 27

1. Vorklärungen 27

2. Das Demonstrationsbeispiel 27

3. Das Auslegungsmaterial 28

4. Der einfache Fall und die schlichte Subsumtion 28

II. Die systematisch-logische Auslegung 32

1. Das Auslegungsmaterial 32

2. Beispiele 33

III. Die historische (subjektive) Auslegung 35

1. Der Streit um das „subjektive“ oder „objektive“ Auslegungsziel 35

2. Das Auslegungsmaterial 36

3. Beispiel § 578 ABGB 38

4. Wer ist „der Gesetzgeber“? 40

IV. Die objektiv-teleologische Auslegung 43

1. „Objektiver Zweck“? 43

2. Das Grundschema 44

3. Die teleologisch-systematische Auslegung 46

4. Die Auslegung entsprechend der „Natur der Sache“ 49

5. Auslegung mit Hilfe eines argumentum ad absurdum 52

6. Auslegung entsprechend vorrangigem Recht (vor allem Verfassungsrecht) und Normkollision 55

7. Die rechtsvergleichende Auslegung 58

8. Die Bedeutung ökonomischer Gesichtspunkte bei der Auslegung 60

V. Das junge Phänomen der europarechtskonformen Auslegung 62

1. Ausgangslage 62

2. Anwendungsprobleme an einem konkreten Beispiel 64

VI. Die Auslegung von Einheitsrecht 67

VII. Die Auslegung in besonders schwierigen Fällen 68

1. Merkmale 68

2. Komplexe Streitfragen und juristische Theorien 70

3. Veranschaulichung an einem Beispiel (mit Ausführungen zu Rechtsprinzipien und deren Kollision) 73

C. Die ergänzende Rechtsfortbildung (vor allem Analogie und Reduktion) 80

I. Grundlagen 80

1. Das Verhältnis zur Auslegung im engeren Sinn 80

2. Der „allgemeine negative Satz“ 83

3. Die Gesetzeslücke 85

II. Analogie und Umkehrschluss 89

1. Die angebliche „Schaukel“ 89

2. Arten des Analogieschlusses 92

3. Die Größenschlüsse als verstärkte Unterarten der Analogie 94

III. Die teleologische Reduktion (Restriktion) 95

IV. Die Anwendung allgemeiner Rechtsgrundsätze 97

1. Allgemeines 97

2. Ermittlung und Beschaffenheit von Prinzipien 98

3. Die Prinzipienlücke 102

4. Beispiele 103

D. Der Rang der Rechtsfindungsmethoden 107

I. Die abstrakte Rangfrage 107

1. Das übliche pragmatische Vorgehen 107

2. Die theoretische Rechtfertigung der Rangfrage 109

3. Abweichende Modelle 110

II. Notwendige Modifikationen 111

1. Die Lex-lata-Grenze im Speziellen 111

2. Die Hinausschiebung der Lex-lata-Grenze durch „Funktionswandel“ 114

3. Konkretisierung von Generalklauseln 117

III. Besondere Vorrangstellung der europarechts- konformen Auslegung? 119

E. Die Bedeutung von „Richterrecht“ und seine Anwendung 120

I. Das Phänomen und seine faktische Bedeutung 120

II. Der Streit um die rechtliche Bedeutung des Richterrechts (mit Überlegungen zum Gewohnheitsrecht) 124

1. Grundsätzliche Positionierungen 124

2. Richterrecht und Gewohnheitsrecht 127

3. Der Vorrang des Gesetzesrechts 129

III. Unterschiedliche Ansätze zur beschränkten Bindungskraft des Richterrechts 132

IV. Die Lehre von der subsidiären Bindungskraft 133

V. Praktische Konsequenzen 141

VI. Einige Einzelheiten 142

VII. Rechtsprechungsänderung als isoliertes Problem? 145

Stichwortverzeichnis 153

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Bearbeitet von: Peter Bydlinski