JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert.
Sie können manche Teile der Website daher leider nicht verwenden.
Titel wurde in den Warenkorb gelegt
titel
Titel wurde auf den Merkzettel übetragen
titel
schließen
drucken

Hans-Udo Kreuels

«Londoner Skizzenbuch» des achtjährigen Wolfgang Mozart

Eine Annäherung an das Genie- Ein «Plädoyer» – Spielgut und Quelle- Kurzanalysen / Kommentare / Werkliste

28,95 EUR inkl. MwSt.
Besorgungstitel - genauer Liefertermin und Preis auf Anfrage!
Auf den Merkzettel In den Warenkorb
ISBN: 978-3-631-55726-6
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
158 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 2006

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Der Autor: Hans-Udo Kreuels, geboren in Kevelaer; Musikstudium (Klavier/Komposition/Gesang) in Detmold und Wien; Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien; rege solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit; seit 1980 Dozent für Klavier und Liedbegleitung am Vorarlberger Landeskonservatorium; Publikationen, Studios, Seminare, Referententätigkeit bei musikwissenschaftlichen Symposien; analytische Vortragsreihen bei der Schubertiade Feldkirch (Schwarzenberg); Komponist von über 60 Werken, Schwerpunkt Liedsektor und Kammermusik.

Hauptbeschreibung

Intuitions- bzw. Vorstellungsmangel führten dazu, Mozarts Londoner Skizzenbuch von 1764 als Schaffensakt völlig unterzubewerten oder zu übersehen. Der Autor, stilkundiger Pianist, greift in seinem «Plädoyer» für den Achtjährigen die schon lange erstarrte Sicht von Mozarts originären Kurzformen an. Den ungenauen Werkdefinitionen L. von Köchels setzt er eine neue, verifizierbare Einstufung von Mozarts Entwürfen entgegen. Als Herausgeber der Urtextrevision und ergänzten Spielfassung (inkl. Fragmente) bietet er dem Interpreten erstmalig die Möglichkeit, diese musikalischen Kostbarkeiten «sinngemäß» aufzuführen. Neue Erkenntnisse (zyklische Werkfolgen, sinfonische Entwürfe, Solokonzertsätze, Klavier-, Orgelstücke, Tänze etc.), historische Einschätzungen wie psychologische Faktoren lassen Mozarts musikalischen «Rohstoff» in neuem Licht erscheinen.

Inhaltsverzeichnis


Aus dem Inhalt: Entstehung (1764) und Intention eines einzigartigen Schreibaktes (in werkbezogener, historischer und psychologischer Sicht) – Bereits innovative Momente beim jungen Mozart im Blick auf seine metrischen Strategien, sein syntaktisches und harmonisches Bezugsfeld – Zahlreiche Analysen – Frage nach einer «künstlerischen Loslösung» Wolfgangs vom Vater? – Neue Werkdefinitionen, gattungsspezifische und stilistische Zuordnungen – Zahlreiche Noten-, Werkbeispiele, mehrere Faksimiles von Autographen.