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Christian-Ulrich Baugatz

Die Begier nach Wirklichkeit

Ein Essay über den Dichter und Maler Adalbert Stifter (1805-1868)

27,60 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-86465-095-6
Verlag: trafo Literaturverlag
Format: Flexibler Einband
331 Seiten; 26 farb. Illustrationen; 19 cm x 12.5 cm, 1. Auflage, 2017

Hauptbeschreibung

Adalbert Stifter (1805–1868), Dichter und Maler, trat mit mehreren Erzählzyklen an die Öffentlichkeit. Sein großer Roman „Der Nachsommer“ wurde von Friedrich Nietzsche als eines der bedeutendsten Werke deutscher Literatur be­zeichnet.
Die Heimat Stifters sind die böhmischen Wälder, mit denen er auch in Zeiten seiner Aufenthalte in Wien und Linz immer innerlich verbunden blieb. Er beschreibt die Menschen und die Berge, die Flüsse und die Seen, die Bäume und die Blumen. Er schildert die Größe und auch die Abgründe der Menschenseele. Aus jeder Zeile seines Werkes spricht die Liebe zur Wirklichkeit, geradezu die Begier nach der „wirklichen“ Wirklichkeit.
Sein Werk ist wegweisend für die heutige Zeit, in welcher die Tendenz besteht, sich von der Realität abzuwenden und in virtuelle Welten zu flüchten.
Zudem gefährdet der Selbstlauf der technischen Entwicklung zunehmend die Individualität der Menschen. Stifter weist hin auf die Herkunft der Menschen aus der Natur, beschreibt das, was wesentlich ist und was nichtig, und er erklärt es als Lebensaufgabe eines jeden Menschen, die eigene Seele zu finden.
Anläßlich des 150. Todestages dieses großen Dichters am 28. Januar 2018 gedenken wir eines Menschen, dessen Werk um das große Thema kreist: Die Seele der Natur und die Natur der Seele.
Adalbert Stifter ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten.Dabei besitzt seine Dichtung Heilwirkung für Körper und Seele. Durch die Gestalten seiner Erzählungen, die uns in ihrer symbolischen Dichte gegenübertreten, durch die Schlichtheit seines Stils sowie durch die Verhaltenheit seiner Argumentation öffnet er uns, den Lesern, die Türen zu geistigen Schatzkammern.
Um eine erste Neugierde auf das nun zu betrachtende Werk zu wecken, sei an dieser Stelle auf Friedrich Nietzsche verwiesen: Der große Philosoph zählte Stifters „Nachsommer“ zu den fünf bedeutendsten deutschen Erzählungen.

Inhaltsverzeichnis

1. Kapitel: Ein Dichter für unsere Zeit 9
2. Kapitel: Die Landschaft als Prägung 13
3. Kapitel: Die Landschaft als Schicksal 23
4. Kapitel: Über das Glück, vorzüglichen Pädagogen begegnet zu sein 47
5. Kapitel: Von der Erhabenheit des Alltäglichen 103
6. Kapitel: „Wirksamkeit in seinem Kreise“ 141
7. Kapitel: Bewunderung des Schönen 148
8. Kapitel: Ein heiteres, gelassenes Sterben 160
9. Kapitel: Vom Bohemus zum Bohemien 172
10. Kapitel: Das Leben – ein Gespräch 184
11. Kapitel: Weltstadt und Menschenort 195
12. Kapitel: Vom Eindruck zum Ausdruck 209
13. Kapitel: Tradition oder Systemzwang 221
14. Kapitel: Die Abgründe des Schicksals: Die Gestalt des Abdias 236
15. Kapitel: Das alte Siegel 243
16. Kapitel: Brigitta 250
17. Kapitel: Die große Ewigkeit der Natur und die kleine Ewigkeit des Menschen 255
18. Kapitel: Der Waldsteig – eine Erzählung zum gesund werden 261
18. Kapitel. Zwei Schwestern oder Kunst und tätiges Leben 266
20. Kapitel: Exkurs: Die Zielgruppe des Schriftstellers 270
21. Kapitel: Der beschriebene Tännling – Der Weg von außen nach innen 287
22. Kapitel: Der Nachsommer – ein Seelenbuch 293
23. Kapitel: Witiko – der Robin Hood des Böhmerwaldes 307
24. Kapitel: Nachkommenschaften 319
Literaturverzeichnis 325
Danksagung 329
Zur Biographie des Autors 331

Herausgeber/Autor


Mitarbeiter

Illustriert von: Christian-Ulrich Baugatz