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Lotte Strub-Rayss

Verdammt und entrechtet

Stuttgart - Basel - Moskau... 16 Jahre Gulag und Verbannung

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ISBN: 978-3-86465-049-9
Reihe: Autobiographien
Verlag: trafo Literaturverlag
Format: Flexibler Einband
660 Seiten; 48 Fotos und Abb.; 19 cm x 12.5 cm; ab 16 Jahre, 1. Auflage, 2018
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Hauptbeschreibung

Das Buch zeichnet die Lebensgeschichte einer jungen Frau nach, die nach dem Ersten Weltkrieg in einer schwäbischen bürgerlichen Familie aufwuchs. Sie studierte Kunst an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule, verliebte sich in den bekannten Arzt und Dramatiker Friedrich Wolf und erlebte die ganz große Liebe.
Früh wandte sie sich der linken Bewegung zu und leistete Widerstand gegen das erstarkende NS-Regime.
1933 musste sie Deutschland verlassen. Sie floh nach Moskau. In Engels studierte sie Pädagogik, heiratete den Journalisten Lorenz Lochthofen. 1938 wurde sie Opfer des Stalinterrors.
Diese Autobiographie kann als bemerkenswerter Beitrag zur Dokumentation der Endzeit der Weimarer Republik angesehen werden, als eine – erschütternde – Aufklärungsschrift zur Gulag- und Verbannungspraxis und -geschichte in der Sowjetunion und als Beitrag zur weiteren Klärung des Schicksal deutscher Politemigranten.

Inhaltsverzeichnis

Dike! – 2. Dezember 1999 11
Jetzt ist die Zeit gekommen. März 2001 13

1. Buch: In Stuttgart 17
Für den Vater bestraft? 1915 17
Kindzeit. 1915–19201 23
Aschenbrödel. 1920–1925 37
Das Verhängnis. 1927 50
Arbeiterin. 1927–1928 57
Konsultation bei Dr. Wolf. 1928 64
Große Liebe und Hunger. 1928 75
In Wolfs Auftrag Pionierleiterin der IAH. 1929–1931 82
Die Sache mit den Burschenschaftern. 1931 85
Alltag einer Liebschaft. 1931–1932 87
„Bauer Baetz“. 1932 92

2. Buch: Im Exil 101
Das Exil beginnt – für Wolf. 1933 101
Frankreich – Frühsommer. 1933 111
Selbst ins Exil / „Mamlock“. Sommer 1933 117
Unbeschwert in Frankreich. Spätsommer 1933 123
Ohnmachten. Oktober 1933 132
Rettung des Wolf-Archivs. Mitte Oktober 1933 136
Wolf geht in die Sowjetunion. Ende 1933 144
Lena wird geboren. Februar 1934 148
Exmittierung. März 1934 152
Die SS kommt nach Basel. April 1934 154
Über Prag nach Moskau. Mai 1934 157
Moskau, die erste Zeit. Mai/Juli 1934 163
Wie Lenins Witwe befahl: Engels. August 1934 173
Trennung von Wolf. Herbst 1935 185
Heirat, Ängste, Scheidung. Herbst 1935–Frühjahr 1937 196

3. Buch: Im Gulag 211
Verwicklungen, Verhaftungen, Larissa. Frühjahr/Sommer 1937 211
„Denn meine Seele ist tausend Jahre alt.“ Herbst 1937–Januar 1938 221
In der Gewalt des NKWD. 5. Februar 1938 227
„…mit diesem Leonardo rumgehurt“. 6. Februar 1938 238
Larissa stirbt. 21. März 1938 248
Gefängnis und Verhöre. April–Oktober 1938 254
Transport ins Karlag und Urteilsverkündung. 14. Oktober-November 1938 275
Landwirtschaft in Dolinka. Dezember 1938–1939 281
Ein Mordversuch und der „Arbeitsunfall“. März–Juli 1939 299
Lendenwirbelbruch: trotzdem arbeitsfähig. August 1939–Februar 1940 311
Das Getreidelabor der Gulag-Wirtschaft. März 1940–Dezember 1940 332
Im Buran. Sylvester 1940 344
Der Chirurg. Januar 1941 359
Gefängnis-Gulag. Herbst 1941–Herbst 1942 364
Feldarbeiten. Herbst 1942 384
In Erdhütten bei der Schafzucht. März 1943–März 1945 395
Zur Rettung ein eigenes Kind. Juli 1946 414
Trennung von Sachar. Winter 1945/1946 417
Als Gefangene Farmleiterin. Winter 1945–Frühjahr 1946 425
Nikolai wird geboren. 28. April 1946 428

4. Buch: In der Verbannung 435
Die Verbannung beginnt – 17. August 1946 435
Vergiss, was einmal war – 1947 443
Die tote Frau – Neujahr 1948 454
Wirtschaftsschwester in Karaganda-Michailowka – Ab Sommer 1948 459
Lena kommt… April 1949 470
…und geht für immer. Sommer 1950 489
Die Pietà. Herbst 1950 492
Sowjetisches Leben. Herbst 1950–März 1953 494

5. Buch: Die Rückkehr 507
Die Ausreisegenehmigung. September 1954 507
Moskau. September 1954 512
Berlin. Oktober 1954 515
Sie wollen nicht loslassen. Später 521

Die Suche nach Glück und die Kunst des Überlebens. Ein kulturwissenschaftliches Nachwort Horst Groschopp 529

Bildanhang 589
Editorische Notiz 625
Ausgewählte biografische Daten zu auftretenden Personen 631
Glossar 653
Über die AutorInnen 659

Herausgeber/Autor


Mitarbeiter

Nachwort von: Horst Groschopp
Umschlaggestaltung von: Michael Rayss