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Ruth Hortzschansky; Günter Hortzschansky

Möge alles Schmerzliche nicht umsonst gewesen sein

Von Leben und Tod der Antifaschistin Judith Auer (1905-1944)

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ISBN: 978-3-86464-116-9
Reihe: BzG - Kleine Reihe Biographien
Verlag: trafo Wissenschaftsverlag
Format: Flexibler Einband
265 Seiten; 38 Fotos und Abbildungen; 19 cm x 12 cm, 2. Auflage, 2017
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Hauptbeschreibung

Judith Auer, geborene Vallentin, stammte aus einer Künstlerfamilie, verlor früh ihre Eltern. Bekannte der Familie ermöglichten ihr ein Mu­sikstudium. Sie fand Kontakt zu fortschrittlichen Künstlern und Intellektuellen und trat noch während des Studiums dem Kommunistischen Jugendverband bei. Nach ihrer Heirat arbeitete sie als Stenotypistin und wurde Mitglied der KPD. 1929 wurde Ruth, ihre Tochter, geboren, die sie innig liebte. Nach der Errichtung der Naziherrschaft in Deutschland musste sie mühsam um den Lebensunterhalt ringen. Davon zeugt die überlieferte Korrespondenz mit ihrem inhaftierten Ehemann. Zusammen mit anderen Dokumenten und Aufzeichnungen ergeben sich Einblicke in den Alltag im faschistischen Deutschland.
An der Seite von Aenne und Anton Saefkow und anderen Kampfgefährten setzte sie sich selbstlos für die Überwindung der Herrschaft des faschistischen deutschen Imperialismus ein. 1944 wurde sie zum Tode verurteilt und hingerichtet. In der Hand hielt sie das Bild ihrer Tochter.
Die Biographie liegt nun in zweiter, deutlich erweiterter, Auflage vor.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung 9
„Stets besorgt um ihre jüngeren Geschwister“ 15
„Absolute Wahrheitsliebe und Ehrlichkeit“ 32
„Als Eheleute eingetragen“ 44
„Unser Ruthchen“ 57
„Es gab für sie kein Unmöglich“ 63
„Ohne jedes Zaudern“ 68
„Ich bin keine Heldin“ 100
„Wir reichen jedem Hitlergegner die Hand“ 131
„Weil ich an meine Tochter denke“ 145
Nachwort 175
Aus Aufzeichnungen und Briefen Judith Auers 179
Aus Aufzeichnungen über die Entwicklung ihrer Tochter (November 1929 bis Januar 1932) 179
Briefe an den inhaftierten Ehemann (1934/1935) 191
Notizen zu Romanen Fontanes 227
Aus Aufzeichnungen zu Problemen der Kindererziehung (August/September 1943) 233
Briefe an die Tochter 1943/1944 244

Zu den Quellen und zur Literatur 263
Bildnachweis 265