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Wolfgang G. Schwanitz

Mittelost Mosaik / Mittelost Mosaik 2015

Ägyptens Wandel, Israel und Irans Atompakt, Islamstaat Irak-Syrien sowie Barack H. Obama, Benjamin Netanjahu und Angela Merkel. Mit einem Vorwort von Jürgen Hell

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ISBN: 978-3-86464-103-9
Reihe: Amerika - Nahost - Europa. Regionalhistorische Komparatistik: Politik, Wirtschaft, Militär und Kultur / Begonnen im trafo Verlag, fortgesetzt im trafo Wissenschaftsverlag
Verlag: trafo Wissenschaftsverlag
Format: Flexibler Einband
XXVIII, 230 Seiten; 24 cm x 17 cm, 1. Auflage, 2017
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Hauptbeschreibung

Dieses Buch birgt Einsichten für Interessierte, die im Zeitsturm mit Revolten, Gegenrevolten, Migrationen und Umbrüchen ihre Haltepunkte suchen. Wie sich dabei die Beziehungen Deutschlands, Mittelosts und Amerikas seit 1900 verzahnen, lotet das Prisma der Globalgeschichte in drei Weltregionen aus.
Der Autor Wolfgang G. Schwanitz ist Arabist und Mittelosthistoriker. Nachdem er an der Leipziger Universität promoviert hatte, leitete er bis zur deutschen Einheit an der Ostberliner Akademie der Wissenschaften die Forschungsgruppe für Mittelostgeschichte. Dem Fall der Berliner Mauer folgte das Jahrzehnt seiner Lehr- und Wanderjahre, die ihn unter anderem bis nach Amerika, Frankreich, Spanien, Ägypten und Israel brachten. Seit der Globalära ab 1990 gab er zehn Bände zu Deutschland und Mittelost heraus, bei Trafo seit dem Millennium fünf Werke über „Amerika–Mittelost–Europa“. ;.
Den Raum kennt Schwanitz, lebte er doch je über eine Dekade in Europa, Mittelost und Amerika, wo er Geschichte im Regionaldreieck erkundet. Seit 2000 in New Jersey, legt er hier das dritte Jahrbuch vor. Im Mittelost Mosaik 2015 geht es um die Ideologie des Islamismus, den das „irakisch-syrische Kalifat“ in zwei Dutzend Ländern etabliert. Dies wirkt global, erzeugt aber Gegenkräfte. Syrienkrieg, Migrations- und Integra-tionskrisen dehnen den Islamismus aus, darunter in Amerika und Deutschland.
Aber warum zeigen sich viele Europäer und Amerikaner davon so überrascht und wieso fällt es ihnen schwer, den Glaubenseifer abzuwägen, der Islamisten bewegt? Bürger in Traditionen der Kaiserregel – Trennung von Staat und Kirche – treffen auf Verfechter des Kalifenerbes – Einheit von Macht und Moschee –, die mit Migrantenströmen umgehen. Wie dies in westlichen und mittelöstlichen Länder ausfällt, zeigt das Mittelost Mosaik 2015. In 66 Essays geht es meist um Afghanistan, Ägypten, Israel, Tunesien, Saudi-Arabien und Iran. Andererseits liegt der Fokus auf Amerika, Deutschland, Frankreich und Russland. Das erhellt Hauptlinien des Wandels, der Debatten und Wahlen im frühen Globalkrieg.
Dazu der Berliner Historiker Dr. Jürgen Hell: Anliegen des Mittelost Mosaik 2015 ist, Hauptakteure – wie Barack H. Obama, Benjamin Netanjahu und Angela Merkel – kenntnisreich und vorurteilsfrei zu beschreiben und zu beurteilen. Dies in einem facettenreichen Bild von Beziehungen der Großmächte (USA, Russland, China), der Europäischen Union (Deutschland und Frankreich, ohne Großbritannien) und der Mittelostländer; plastisch in Dokumenten, Fotos und Karten. Kurz, wie das Mittelost Mosaik 2013 und 2014, ist auch das Mittelost Mosaik 2015 ein historiographisches Ereignis. All jenen ist es zu empfehlen, denen an fairen und gründlichen Einsichten in die transregionale Zeitgeschichte liegt.
Gern können Sie Wolfgang G. Schwanitz auch bei seiner wöchentlichen Kolumne bei twitter folgen: Follow Me On Twitter - WolfgangGSchwanitz(@wolfggschwanitz)|Twitter

Herausgeber/Autor


Mitarbeiter

Vorwort von: Jürgen Hell