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Nicolas Kneba

Die Kronzeugenregelung des 46b StGB.

58,00 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-428-53625-2
Reihe: Schriften zum Strafrecht
Verlag: Duncker & Humblot GmbH (Deutschland)
Format: E-Book Text (PDF sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
182 Seiten, 2011
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Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Einleitung - 1. Allgemeines zur neuen Kronzeugenregelung des Par. 46b StGB: Inhalt und Systematik des Par. 46b StGB - Entstehungsgeschichte des Par. 46b StGB - Die Figur des Kronzeugen im Ausland - 2. Par. 46b StGB und tragende Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung: Par. 46b StGB und das Legalitätsprinzip - Par. 46b und das Schuldprinzip - Par. 46b StGB und der nemo-tenetur-Grundsatz - Zusammenfassung: Par. 46b StGB und die Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung - 3. Par. 46b StGB im System der Strafzumessung: Das Verhältnis von Par. 46b StGB zu den bestehenden kleinen Kronzeugenregelungen - Die Regelung des
46b I 2 StGB - Das Zusammentreffen von Par. 46b StGB mit weiteren vertypten Milderungsgründen - Das Zusammentreffen von Par. 46b StGB mit einem minder schweren Fall - Das Zusammentreffen von Par. 46b StGB und einem Geständnis - Par.46b I 4 StGB und weitere Milderungsgründe - Die Rolle des Par. 46b StGB bei der Strafzumessung im engeren Sinne - Kronzeugenregelung und Verständigung nach Par. 257c StPO - 4. Resümee: Par. 46b StGB und tragende Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung - Par. 46b StGB im System der Strafzumessung - Ausblick - Anhang I-III - Literaturverzeichnis - Sachwortregister

Kurztext / Annotation

46b StGB ermöglicht es in einem bisher unbekannten Umfang, die Kooperation von Straftätern in Bezug auf die Aufklärung und Verhinderung von Straftaten Dritter im Rahmen des Strafverfahrens zu honorieren. Nicolas Kneba stellt die mit der Norm verbundenen problematischen Aspekte heraus und untersucht insbesondere, ob
46b StGB mit den tragenden Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung im Einklang steht. Im Ergebnis wird eine Verletzung der maßgeblichen Prinzipien, etwa des Rechtsstaats- und Schuldprinzips, verneint. In Einzelfällen schlägt Nicolas Kneba jedoch eine Korrektur im Wege einer verfassungskonformen Auslegung vor. Im Rahmen dieser Prüfung arbeitet Kneba präzise Kriterien für die einzelnen Tatbestandsmerkmale der Norm sowie Maßgaben für die Ermessensausübung heraus. Anschaulich werden hierfür zahlreiche Beispielsfälle angeführt, die zum Teil der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu früheren kleinen Kronzeugenregelungen entnommen sind. Zudem wird
46b StGB im bestehenden System der Strafzumessung betrachtet und untersucht, inwieweit die mit den Instrumenten des
46b StGB honorierte Kooperation des Straftäters mit weiteren Strafmilderungsgründen zusammen fallen kann. Hierbei stellt Nicolas Kneba fest, dass auch das Nebeneinander von großer Kronzeugenregelung und bereits bestehenden Strafmilderungsgründen vor den Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung Bestand hat.

Nicolas Kneba legte 2004 sein Abitur in Göttingen ab. Von 2005 bis 2009 studierte er Rechtswissenschaften an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. 2007 wurde er studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Kristian Kühl. Ab 2009 war er als Akademischer Mitarbeiter an diesem Lehrstuhl tätig. Seit 2011 absolviert er den Juristischen Vorbereitungsdienst am Oberlandesgericht Braunschweig.

Langtext

46b StGB ermöglicht es in einem bisher unbekannten Umfang, die Kooperation von Straftätern in Bezug auf die Aufklärung und Verhinderung von Straftaten Dritter im Rahmen des Strafverfahrens zu honorieren. Nicolas Kneba stellt die mit der Norm verbundenen problematischen Aspekte heraus und untersucht insbesondere, ob Par. 46b StGB mit den tragenden Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung im Einklang steht. Im Ergebnis wird eine Verletzung der maßgeblichen Prinzipien, etwa des Rechtsstaats- und Schuldprinzips, verneint. In Einzelfällen schlägt Nicolas Kneba jedoch eine Korrektur im Wege einer verfassungskonformen Auslegung vor. Im Rahmen dieser Prüfung arbeitet Kneba präzise Kriterien für die einzelnen Tatbestandsmerkmale der Norm sowie Maßgaben für die Ermessensausübung heraus. Anschaulich werden hierfür zahlreiche Beispielsfälle angeführt, die zum Teil der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu früheren kleinen Kronzeugenregelungen entnommen sind. Zudem wird Par. 46b StGB im bestehenden System der Strafzumessung betrachtet und untersucht, inwieweit die mit den Instrumenten des Par. 46b StGB honorierte Kooperation des Straftäters mit weiteren Strafmilderungsgründen zusammen fallen kann. Hierbei stellt Nicolas Kneba fest, dass auch das Nebeneinander von großer Kronzeugenregelung und bereits bestehenden Strafmilderungsgründen vor den Prinzipien des Strafrechts und der Verfassung Bestand hat.

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet