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Claudia Neuner

Zulässigkeit und Grenzen polizeilicher Verweisungsmaßnahmen.

Dissertationsschrift

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ISBN: 978-3-428-10966-1
Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht
Verlag: Duncker & Humblot (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
283 Seiten; 23.3 cm x 15.7 cm, 2003
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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht: Einleitung: Verweisungsmaßnahmen als Mittel der Gefahrenabwehr - Ziel und Gang der Untersuchung - Erster Teil: Verfassungsrechtliche Maßstäbe polizeilicher Verweisungsmaßnahmen: Das Grundrechtsverständnis zu polizeilichen Verweisungen in Rechtsprechung und Literatur - Die Freiheit der Person, Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG - Das Grundrecht der Freizügigkeit, Art. 11 GG - Die Verweisung aus Wohnungen - Zweiter Teil: Rechtsgrundlagen für polizeiliche Verweisungsmaßnahmen: Die allgemeinpolizeilichen Verweisungsmaßnahmen (Platzverweis, Aufenthaltsverbot, Wohnungsverweis) - Spezialgesetzliche Verweisungsmaßnahmen außerhalb des allgemeinen Polizeirechts - Die Anwendung polizeilicher Verweisungsmaßnahmen bei Ausübung der Grundrechte Art. 5 Abs. 1 GG und Art. 8 GG - Dritter Teil: Zuständigkeit - Vierter Teil: Rechtsschutz: Qualifizierung des Verwaltungshandelns bei polizeilichen Verweisungen - Das statthafte Rechtsmittel gegen Platzverweis, Aufenthaltsverbot sowie Wohnungs- und Umfeldverweis - Zusammenfassung - Anhang - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Hauptbeschreibung

Mit polizeilichem Aufenthaltsverbot zur Verhütung von Straftaten, Wohnungsverweisung zur Bekämpfung häuslicher Gewalt halten seit einiger Zeit Eingriffsmöglichkeiten in die Landespolizeigesetze Einzug, die nicht nur in räumlicher und zeitlicher Hinsicht weit über die herkömmliche Standardbefugnis Platzverweis hinausgehen. Polizeiliche Verweisungsmaßnahmen sind damit verstärkt in das Blickfeld juristischer Diskussionen gerückt und beschäftigen zunehmend Gesetzgeber und Gerichte.

Die Verfasserin untersucht die sich im Zusammenhang mit den polizeilichen Verweisungsmaßnahmen stellenden verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Einzelfragen. Dabei stellt sie die verfassungsrechtlichen Maßstäbe sowie die Rechtsgrundlagen von Platzverweis, Aufenthaltsverbot und Wohnungsverweis dar und diskutiert diese, insbesondere unter der Fragestellung, ob und in welchem Umfang eine Regelung in den Polizeigesetzen der Länder zulässig und erforderlich ist und inwieweit die bereits in einigen Landespolizeigesetzen erfolgten Änderungen auch des einfachen Platzverweises geboten und für die übrigen Bundesländer empfehlenswert sind. Außerdem zeigt sie die Anwendungsmöglichkeiten polizeilicher Verweisungen in grundrechtsintensiven Bereichen wie etwa dem Versammlungsrecht sowie in Abgrenzung zu spezialgesetzlichen Verweisungen außerhalb des Polizeirechts auf. Abschließend werden Zuständigkeitsfragen und Rechtsschutzmöglichkeiten bei polizeilichen Verweisungen behandelt.