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Peter Theiner

Robert Bosch

Unternehmer im Zeitalter der Extreme

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ISBN: 978-3-406-70553-3
Verlag: C.H.Beck (Deutschland)
Format: Fester Einband
504 Seiten; mit 21 Abbildungen; 21.7 cm x 13.9 cm, 1. Auflage, 2017

Hauptbeschreibung


Robert Bosch (1861 - 1942) war einer der erfolgreichsten deutschen Unternehmer des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig ein Pionier der sozialen Marktwirtschaft. Mit diesem Buch liegt die umfassende Biographie eines Visionärs vor, der wie kaum ein anderer über seine Zeit hinaus gedacht hat.

Robert Bosch eröffnete1886 in einem Stuttgarter Hinterhaus die Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik, die heutige Robert Bosch GmbH. Hier entwickelte er bahnbrechende Innovationen für das Kraftfahrzeug und konnte als industrieller Unternehmer schon bald international große Erfolge verzeichnen. Sein Name steht heute exemplarisch für die Motorisierung des Verkehrs und die Elektrifizierung des Haushalts. Darüber hinaus wirkte er mit ausgeprägtem politischem Profil als sozial verantwortungsbewusster Stifter und Mäzen. In einer Zeit der Kriege und Umbrüche, in einem Zeitalter der Extreme, positionierte sich Bosch als überzeugter Demokrat, der die deutsche Geschichte gegen den Strich bürstete. Peter Theiner begibt sich in seiner eindrucksvollen Biographie auf die Spurensuche dieser faszinierenden Persönlichkeit - eines Wegbereiters der Moderne, der eines der ersten Weltunternehmen gründete.




Inhaltsverzeichnis



Vorwort 



 




I Herkunft und Aufstieg



Württemberg vor der Industrialisierung



Familienleben und politische Kultur



Lernen und Lebenswelt



Reisen und Reformen



Take off, Firmengründung und «Gewürge»



Erfolge, Expansion und Internationalisierung



Modernisierung und Gesellschaftspolitik



Sozialpolitik bei Bosch



Bürgerstolz und Mäzenatentum



Reformstau, Taylorismus und ein Streik



Keine politische Konversion und eine liberale Enzyklopädie



 




II Der große Krieg



Mobilmachung und Augusterlebnis



Wut und Mäßigung



Die große Not und das Stiften



Der Sinn und die Ziele des Krieges



Der Deutsche Nationalausschuss



«Mitteleuropa»



Friedensresolution und Kanzlersturz



Eine Denkschrift vor der letzten Offensive



Über den Krieg hinausdenken: Die Deutsche Hochschule für Politik



Das Platzen der «Seifenblase»



 




III In der Weimarer Republik



Kein Systemwechsel ohne freie Wahlen



Der Demokratische Volksbund



Räte, Sozialisierung und Betriebsverfassung



Das Unternehmen und die Kriegsfolgen



Weichenstellungen für die Unternehmensverfassung



Neuansatz in der Unternehmenskommunikation



Sozialpolitik in der Firma



Auf der Suche nach dem Frieden



Wandel durch Annäherung und europäische Integration



Für ein Ende des «Dauerfranzosen»



Krise, Erneuerung und Zukunftssicherung im Unternehmen



Für die Republik und die Völkerverständigung



 




IV Diktatur und Widerstand Die Machtübertragung



Ein «Schutzwall» vor dem Unternehmen



«Gleichschaltung» und Illusionen



Rüstungsboom und Vorbehalte



Motive für den Widerstand



Das Ende der freien Erwachsenenbildung und der freien Medien



Das Unternehmen und die «Nazi-Welle», ein Jubiläum und der Bosch-Zünder



Eine neue Klinik



Bosch und die jüdischen Mitbürger



Im Strudel der Kriegsökonomie



Noch immer für Frieden und Zusammenarbeit



Die Verbindung Bosch – Goerdeler



Getarnte Geschäftsreisen, Anläufe und Paradoxien des Widerstandes



Ein Staatsbegräbnis für den Unternehmer



Epilog Zwangsarbeit bei Bosch und späte Entschädigung der Opfer



Verschwörung, Scheitern und späte Ehrung



Entscheidung für die Robert Bosch Stiftung



 



Anhang



Dank



Anmerkungen



Abkürzungsverzeichnis



Archive



Zeitungen und Zeitschriften



Gedruckte Quellen und Literatur



Bildnachweis Personenregister




Biografische Anmerkung zu den Verfassern


Peter Theiner ist promovierter Historiker und Direktor für den Bereich "Geschichte der Philanthropie" der Robert Bosch Stiftung.