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Katharina Frantzen

Staatshaftung für das Vertrauen auf unionsrechtswidrige Gesetze

Dissertationsschrift

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ISBN: 978-3-631-76623-1
Reihe: Europäische Hochschulschriften Recht
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
376 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 2018
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Biografische Anmerkung zu den Verfassern



Katharina Isabelle Frantzen hat Rechtswissenschaften an der HHU Düsseldorf studiert und war nach Abschluss des Ersten Staatsexamens wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie von Prof. Dr. Martin Morlok an der HHU Düsseldorf.




Hauptbeschreibung


Anlass dieser Untersuchung ist ein obiter dictum des BVerfG im Honeywell-Beschluss: Kann der Bürger Ersatz eines Schadens vom Staat verlangen, der ihm daraus entstanden ist, dass er auf den rückwirkenden Bestand der Gesetzeslage vertraut und in diesem Vertrauen vermögenswirksame Dispositionen getätigt hat? Die Arbeit analysiert, in welchen Fallkonstellationen ein Vertrauensschaden aufgrund unionsrechtlicher Gebotenheit einer rückwirkenden Anpassung durch die Legislative und die Judikative entstehen kann. Insbesondere wird erörtert, ob eine Integration einer solchen Haftung für legislatives Unrecht in das nationale Staatshaftungssystem de lege lata oder de lege ferenda möglich ist und ob unionsrechtliche Wertungen einem mitgliedsstaatlichen Haftungsanspruch entgegenstehen.




Kurztext / Annotation


Kann der Bürger vom Staat Ersatz eines Schadens verlangen, der ihm daraus entstanden ist, dass er auf den rückwirkenden Bestand der Gesetzeslage vertraut und im Vertrauen Dispositionen getätigt hat? Die Arbeit analysiert, wie ein Schaden aufgrund unionsrechtlicher Gebotenheit entsteht und ob eine Haftung für solch legislatives Unrecht zulässig ist.




Inhaltsverzeichnis


Vertrauensschutz für Gesetze auf der Primärebene - Rückwirkende Gesetzesanpassung durch die Legislative und die Judikative - Haftung für legislatives Unrecht - Integration in das nationale Haftungssystem und unionale Ansprüche - Unionsrechtliche Zulässigkeit einer nationalen Haftung de lege ferenda