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Julika Elisabeth Himmel

Regionale Interessenvertretung in der EU

Eine Untersuchung unter Berücksichtigung von europäischem Recht und Regionalisierungstendenzen

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ISBN: 978-3-8300-6278-3
Reihe: Studien zur Rechtswissenschaft
Verlag: Kovac, Dr. Verlag
Format: Flexibler Einband
546 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, 1. Auflage, 2012
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Hauptbeschreibung

Die regionale Ebene hat in den letzten Jahrzehnten europaweit einen Aufschwung erlebt. Beachtung finden muss dabei vor allem, dass die unterstaatlichen Ebenen nicht nur innerhalb eines Staates, sondern auch Staatsgrenzen überschreitend auf unterschiedlichste Art und Weise miteinander kooperieren. Die Zusammenarbeit findet sowohl zwischen nicht aneinander angrenzenden Regionen (interregionale Kooperation) als auch zwischen benachbarten Regionen (grenzüberschreitende Zusammenarbeit) statt. Insbesondere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einschließlich der damit bisweilen verbundenen Bildung sogenannter grenzübergreifender Euroregionen beruht oft auf gemeinsamen historischen Wurzeln und gemeinsamen Interessen. Allerdings sind die grenzüberschreitenden Regionen bisher auf europäischer Ebene nicht vertreten. Dies verdient deshalb besonderer Beachtung, da mit dem Ausschuss der Regionen bei der EU ein Gremium besteht, dass gerade der Förderung regionaler Interessen dienen soll. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Studie der Frage, inwieweit das Europarecht eine stärkere Berücksichtigung regionaler Interessen in der EU und damit letztlich auch eine andere Zusammensetzung des Ausschusses der Regionen fordert. Nachdem die Autorin zunächst untersucht, was unter den schillernden Begriffen der "Region" und der "Regionalisierung" zu verstehen ist und einen Überblick über die Erscheinungsformen regionaler Zusammenarbeit gibt, werden die rechtlichen Grundlagen grenzüberschreitender Zusammenarbeit dargestellt. Anschließend wird nach einer eingehenden Untersuchung der sich aus dem europäischen Recht ergebenden Anforderungen an die Beteiligung der regionalen Ebene in der EU ein Überblick über die Regionalisierungstendenzen in ausgewählten europäischen Staaten gegeben. Im Rahmen einer abschließenden Bewertung werden die tatsächliche und die europarechtlich geforderte Rolle der regionalen Ebene miteinander verglichen und Vorschläge für eine Beteiligung der regionalen Ebene, insbesondere der grenzüberschreitenden Regionen, in der EU gemacht.