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Mirriam Prieß

Zeit für einen Spurwechsel

Wie wir aufhören uns selbst zu blockieren und dem Leben eine neue Richtung geben

13,99 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-641-22045-7
Verlag: Südwest
Format: E-Book Text (EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
224 Seiten, 2018

Kurztext / Annotation

Wer bist DU tatsächlich? Wie wir uns aus der Sackgasse kindlicher Prägung befreien und erfüllt leben können
Sie wissen genau, was richtig ist, aber Sie handeln entgegengesetzt? Sie geraten immer wieder an falsche Personen und verharren in leidvollen Situationen - aber Sie schaffen es nicht, sich davon zu lösen? 'Warum wir in unserem Leben nicht ankommen? Weil etwas in uns genau das nicht will!' Mit dieser These beginnt die Burnout- und Resilienz-Spezialistin Dr. med. Mirriam Prieß ihr neues Buch und beschreibt, wie wir uns unbewusst von dem abhalten, was wir uns eigentlich wünschen. Auf eindrucksvolle Weise erfährt der Leser, wie uns Prägungen aus der Kindheit unbemerkt in private, berufliche und gesundheitliche Sackgassen führen und die Beziehung zu unserem wahren Ich verhindern. In einem neuen Ansatz wird deutlich, dass vor allem der Mechanismus gelöst werden muss, der sich hinter kindlicher Prägung verbirgt, und dem bislang zu wenig Beachtung geschenkt wurde.
Wie wir uns davon befreien und das eigene Leben kraftvoll in die richtige Richtung steuern können erfährt der Leser in diesem Buch. Schon nach den ersten Seiten wird deutlich: Es ist Zeit für einen Spurwechsel!

Dr. med. Mirriam Prieß hat an der Universität Hamburg Medizin mit anschließender Promotion im Fachbereich Psychosomatik studiert. Sie war als Ärztin acht Jahre in einer psychosomatischen Fachklinik tätig und unter anderem für die Behandlungsschwerpunkte Ängste, Depressionen und Burnout verantwortlich. Seit 2005 übernimmt sie beratende Tätigkeiten in der Wirtschaft mit Einzelcoachings von Führungskräften im Bereich Konflikt- und Stressmanagement. Ihre 2019 gegründete Stiftung "Dialogstark!" hat sich dem Ziel verpflichtet, die Dialogfähigkeit von jungen Menschen zwischen 17 und 25 Jahren zu fördern.

Textauszug


Es ist nicht die Frage, ob wir so, wie wir sind, genügen - es ist vielmehr die Frage, warum wir dies nicht leben.

Zuallererst: Mir ist in meiner Beratung noch kein Mensch begegnet, der bewusst von sich sagt: Ich will nicht glücklich sein! Der seine Ziele nicht erreichen möchte. Der kein erfülltes Leben möchte.

Mir ist noch niemand begegnet, der eine Partnerschaft oder einen Job beginnt mit dem Ziel, zu scheitern. Niemand, der sagt: Ich bleibe jetzt in dieser leidvollen Situation, weil ich unglücklich sein möchte. Niemand, der seine Ziele bewusst verhindert, weil er sich dafür entschieden hat, in seinem Leben lieber nicht ankommen zu wollen, sondern lieber scheitern möchte. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der, wenn er die Wahl hätte zwischen "Willst du ein glückliches und erfülltes Leben leben, das dir entspricht" und "Willst du in deinem Leben fernab von dir selbst leiden?" sich bewusst für Variante zwei entscheidet.

Und dennoch findet genau das unendlich oft statt: Wir verharren in leidvollen Situationen; uns gelingt es nicht, uns so zu vertreten, wie wir es wollen, wir blockieren uns im Job, fahren unsere Partnerschaft gegen die Wand, fallen auf "falsche" Menschen und Situationen herein oder lassen unseren Körper und unsere Gesundheit " verkommen".

Rational wissen wir, was wir wollen, emotional sehnen wir uns nach unserem Glück - unsere äußere Realität jedoch sieht meist ganz anders aus.

Im folgenden Kapitel möchte ich auf genau diesen Widerspruch eingehen. Den Widerspruch, den unendlich viele von uns in sich tragen: Auf der einen Seite unter dem Leben zu leiden, das wir führen, es auf der anderen Seite aber nicht zu verändern. Auf der einen Seite zu wissen, was wir wollen, aber am Ende das Gegenteil davon zu tun - oder im Gegenteil zu verharren. Auf den Widerspruch, der uns nicht zu uns selbst und zu dem stehen lässt, wer wir sind.

Dieser Widerspruch ist einer der Hauptgründe für Stillstand, für Blockaden und für Schmerz. Einer der Hauptgründe für die Unmöglichkeit, glücklich zu sein. Wenn wir ihn nicht auflösen, dann können wir noch so viel tun - einschließlich Therapie -, wir werden in unserem Leben nicht ankommen.

Warum wir nicht sind, wer wir sind

"Ich bin der Geist, der stets verneint ..."

(Goethe, Faust I)

Wenn wir feststellen, dass wir ein Leben fernab von uns selbst leben, wenn wir erkennen, dass wir uns in Beziehungen befinden, die uns nicht erfüllen oder sogar schaden, und wir uns die Frage stellen, wie wir mit uns selbst und unserem Leben umgehen, dann werden wir nicht umhinkommen, uns irgendwann auch der Frage zu widmen, wie mit uns umgegangen worden ist, als wir ins Leben kamen. Wenn wir feststellen, dass uns das Entscheidende für ein erfülltes und gesundes Leben - gelingende Beziehung - fehlt, dann werden wir uns zwangsläufig auch der Frage stellen müssen, wo und wie wir eigentlich Beziehung gelernt haben.

Wir können Widersprüche nur dort lösen, wo sie entstanden sind, und wenn wir Widersprüche in der Beziehung zu uns selbst, unserem Leben und unserer Umwelt feststellen, dann müssen wir zu dem Ursprung zurückkehren, wo Beziehung in uns entstanden ist.

Was haben wir in unseren ersten Jahren, in denen ein Mensch Beziehung lernt, an Beziehung erfahren? Wie sind unsere ersten Bezugspersonen, meist unsere Eltern, uns begegnet?

Wenn wir mit dieser Frage den Blick zurückrichten, dann sind es keine einzelnen Erlebnisse, die für unsere Antwort entscheidend sind, sondern es ist die tagtägliche Atmosphäre der Beziehungen, in der wir aufgewachsen sind, die uns in unserem Umgang für unser späteres Leben prägt. So, wie unsere Eltern mit uns als Kind, mit sich selbst und untereinander in Beziehun

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet