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Martin Lösel

Die Vermögensübertragung im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge

Eine Untersuchung der einkommensteuerlichen Vorteilhaftigkeit der synallagmatischen Leistungsbeziehung

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ISBN: 978-3-8300-1795-0
Reihe: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis
Verlag: Kovac, Dr. Verlag
Format: Fester Einband
432 Seiten; 1 Faltbl.; 21 cm x 15 cm, 1. Auflage, 2005
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Hauptbeschreibung

In den seit Ende des 2. Weltkriegs vergangenen Jahrzehnten wurden in Deutschland erhebliche Vermögenswerte sowohl im privaten als auch im betrieblichen Bereich erwirtschaftet, die nunmehr im Interesse ihrer Eigentümer an die Nachfolgegeneration - meist innerhalb des Familienverbundes - weitergegeben werden. Verschiedenen Schätzungen zufolge wird allein in den kommenden zehn Jahren ein Gesamtvermögen im Wert von insgesamt rund 1,4 Billionen Euro durch Erbfall den Rechtsträger wechseln. Abgesehen von der durch die Vermögensbildung ausgelösten Zunahme der Anzahl und des Umfangs von Übergabegeschäften tragen insbesondere die derzeitigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse zur Erhöhung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Bedeutung einer finanziellen Absicherung des Familienverbundes durch Vermögenswerte bei. Die auch für die Zukunft erwartete stetig steigende Lebenserwartung, die zunehmende Komplexität der Lebensverhältnisse und schliesslich der Wunsch nach einer arbeitsunabhängigen Gestaltung des Lebensabends fördern die Erkenntnis, dass gerade mit der Übertragung von ertragbringendem Vermögen nicht bis zum Tode des bisherigen Eigentümers gewartet werden sollte, da eine gleitende Nachfolgeregelung für den gesicherten Fortbestand der Vermögensmasse unerlässlich ist. Die Vermögens- und Unternehmensnachfolge stellt daher in der Beratungspraxis ein Tätigkeitsfeld mit zunehmender Bedeutung dar. Allerdings wird dabei häufig mehr Steuer an den Fiskus abgeführt als nötig, da es versäumt wurde, effiziente steuerliche Vorkehrungen für die Vermögensnachfolge zu treffen. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt in der meist hohen Komplexität von Vermögensübertragungen, durch die eine optimale Strukturierung, Vorbereitung und Durchführung des Vorgangs erschwert oder sogar unmöglich wird. Eine besondere Schwierigkeit stellt die Vielschichtigkeit dieses Themenbereichs dar, da hierbei zahlreiche unterschiedliche Problemkreise einer Gesamtlösung zugeführt werden müssen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Entscheidungsträger bei der Wahl einer geeigneten Gestaltungsalternative für die Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten durch vorweggenommene Erbfolge zu unterstützen. Aus der Gesamtheit der untersuchten Gegenleistungsformen, die der Übernehmer des Vermögens an den Übergeber zu erbringen hat, wird dazu eine Reihenfolge der einkommensteuerlichen Vorteilhaftigkeit für die jeweiligen Alternativen erstellt, um daraus bei konkret anstehenden Entscheidungen im Rahmen einer Vermögensübertragung optimale Handlungsempfehlungen abzuleiten.