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Anna Diehl

Die außerordentliche Kündigung von Arbeitsverhältnissen bei geringwertigen Vermögensdelikten

Dissertationsschrift

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ISBN: 978-3-631-75929-5
Reihe: Schriften zum Deutschen und Europäischen Arbeits- und Sozialrecht
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Deutschland)
Format: Fester Einband
356 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, Neuausg., 2018
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Biografische Anmerkung zu den Verfassern



Anna Diehl studierte Rechtswissenschaften an der Universität Mainz und an der Universität zu Köln. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht und im arbeitsrechtlichen Dezernat einer international tätigen Wirtschaftskanzlei in Köln. Das Rechtsreferendariat absolvierte sie im OLG-Bezirk Köln.




Hauptbeschreibung


Arbeitsgerichtliche Verfahren über die Wirksamkeit von außerordentlichen Kündigungen wegen sogenannter Bagatelldelikte haben auch außerhalb juristischer Fachkreise viel Aufmerksamkeit erfahren. Der als Vermögensschaden kaum spürbaren Beeinträchtigung des Arbeitgebers stehen der Arbeitsplatzverlust und damit häufig der Verlust der Existenzgrundlage des Arbeitnehmers gegenüber. Die offene Ausgestaltung des wichtigen Grundes in § 626 Abs. 1 BGB einerseits und die Komplexität der Kündigungssachverhalte andererseits setzen Systematisierungsversuchen von vorneherein Grenzen. Diese Arbeit untersucht, wie gleichwohl durch eine konsequente Anwendung der kündigungsrechtlichen Prinzipien eine strukturiertere Rechtsfindung für solche Fälle erreicht und die Rechtssicherheit erhöht werden kann.




Kurztext / Annotation


Die Arbeit befasst sich mit der Dogmatik zur außerordentlichen Kündigung nach § 626 Abs. 1 BGB bei geringwertigen Vermögensdelikten. Die Autorin untersucht, wie trotz Vorliegen von Generalklausel und unbestimmter Rechtsbegriffe eine weitgehend normativ strukturierte Rechtsfindung vorgenommen werden kann.




Inhaltsverzeichnis


Abmahnung – Außerordentliche Kündigung – Bagatelldelikt – Bagatellgrenze – Emmely – Geringfügigkeit – Grundsatz der Verhältnismäßigkeit – Interessenabwägung – Prognoseprinzip – Schadenshöhe – Schutzwürdige Interessen – Vorgeschobene Kündigungsgründe – Verschulden – Vertrauensschutzprinzip – Vertrauenskapital