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Ma Jian

Traum von China

Roman

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ISBN: 978-3-498-00107-0
Verlag: Rowohlt, Chatto & Windus, London, 2018
Format: Fester Einband
192 Seiten; Mit 1 s/w Abb.; 21 cm x 13.2 cm, 1. Auflage, 2019

Hauptbeschreibung

Einen höheren chinesischen Provinzbeamten verfolgen immer häufiger Albträume aus seiner gewalttätigen Vergangenheit in Zeiten der Kulturrevolution. Dabei hat er eigentlich, im Sinne von Xi Jinpings Ideen von einer "verjüngten Gesellschaft", den Auftrag, die Vergangenheit ruhen zu lassen und ein neues China zu erschaffen. Aber er kann nicht vergessen, dass er seine eigenen Eltern verraten hat…
In einer schneidenden, Orwell'schen Satire auf Präsident Xi Jinpings "Traum von China"-Propaganda zeigt Ma Jian, was für Mächte da am Werk sind: China heute ist ein totalitärer Überwachungsstaat modernster Prägung mit einer Mischung von nationalistischer Ideologie, grenzenlosem Materialismus und einer Herrschaft durch Gewalt und Lügen. In diesem Roman, der Kunst und Aufruf zum Kampf zugleich ist, verbindet sich die tragische und absurde Realität mit den Kräften des Mythos und der Phantasie zu einem ungeschönten Porträt des Landes an der Schwelle zur Weltherrschaft.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern


Ma Jian

Ma Jian, geboren 1953 in Qingdao, lebte als Schriftsteller und Maler in Peking, später in Hongkong, seit 1999 im Londoner Exil. Einige seiner Werke sind unter dem Verdacht der "geistigen Verschmutzung" in China verboten. Zuletzt erschien sein Roman "Die dunkle Straße".




Susanne Höbel

Susanne Höbel, geboren 1953 in Unna, studierte in Birmingham Literatur und übersetzte u.a. Nadine Gordimer, John Updike, William Faulkner, Thomas Wolfe und Graham Swift. Sie lebt in Hamburg und Südengland.




Herausgeber/Autor


Mitarbeiter

Übersetzt von: Susanne Höbel